Weiterhin nur zwei Schweizer Drei-Sterne-Köche
Guide Michelin 2010 veröffentlicht
In seiner neuen Ausgabe verwehrt der angesehene Gastroführer Guide Michelin dem Bündner Koch Andreas Caminada den Aufstieg in die kulinarische Champions League. Obwohl er und sein Restaurant Schloss Schauenstein in Fürstenau bereits im letzten Jahr als heißester Anwärter auf einen dritten Stern galten, muss sich Caminada nun weiterhin mit Platz eins unter den Schweizer Hoffnungsträgern begnügen. Auf die Einwohnerzahl hochgerechnet, ist die Schweiz mit 101 Sternen das Land mit den meisten Sternen. Neben der Kochkunst fließen außerdem Service und Ambiente in die Bewertung des Guides ein. Damit bleiben Philippe Rochat in Crissier und Gérard Rabaey in Brent die einzigen Drei-Sterne-Köche des Landes. Wie außerdem die Berner Zeitung schon im März 2009 bemerkte, wird das Erscheinen des Guide Michelin seit langem von Kritik begleitet, weil sich seine Maßstäbe nach der klassischen französischen Küche richteten und aus diesem Grund die nationalen Eigenheiten anderer Länder nicht zur Geltung kämen. Zudem seien die Wertungsstandards fragwürdig.
bn
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