Sahara-Luft sorgt für Wärmerekorde
Meteorologen prognostizieren milden Winter
Obwohl es auf das Jahresende zugeht, hält sich der Winter bislang zurück. Mehr noch: Die derzeitigen Temperaturen brechen alle Wärmerekorde. Wasserauen im Appenzellerland kam Ende der vergangenen Woche laut 20 Minuten auf satte 20 Grad, auf dem rund 1150 Meter hohen Hörnli im Zürcher Oberland wurde mit 17,3 Grad der dritthöchste Wert seit Beginn der Aufzeichnungen gemessen. Den ungewöhnlich langen "Martinisommer" verursacht eine Kombination aus südwestlichen Winden und leichtem Föhn, die warme Sahara-Luft heranführt. Auch für die nächsten Tage erwarten die Meteorologen keinen Wintereinbruch, prognostizieren jedoch einen milden und schneearmen Winter. Die Statistik spricht nämlich gegen einen guten Winter: Zwar liegt das durchschnittliche Einschneidatum auf dem 29. November, in der Vergangenheit wurde es jedoch nur dann ein schneereicher Winter, wenn vor dem 04. Dezember schon ordentlich Schnee lag.
bn
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