02.12.2009

Tourismusbranche besorgt nach Minarett-Verbot

Auswirkungen auf Reiseverhalten befürchtet


Nach dem Ausgang der Volksabstimmung am vergangenen Sonntag, bei der sich 58 Prozent der Schweizer Bürger gegen den Bau weiterer Minarette in der Schweiz ausgesprochen hatten, fürchtet die Tourismusbranche laut der Schweizerischen Nachrichtenagentur sda nun negative Auswirkungen des Ergebnisses auf den Tourismus. So äußerte der Schweizerische Reisebüro-Verband (SRV) die Sorge, die Schweizer könnten von allzu schlechten Reaktionen in muslimischen Ländern von Reisen dorthin abgehalten werden. Unklar ist, ob das Wahlergebnis das Image der Schweiz dauerhaft beschädigt. Die nationale Marketingorganisation Schweiz Tourismus ließ jedoch verlauten, dass politische Ereignisse sich im Allgemeinen nur wenig auf das Reiseverhalten niederschlügen, rief allerdings zur sorgsamen Pflege der Gastfreundschaft gegenüber allen Kulturen und Glaubensrichtungen auf.

bn

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