Erhebliche Lawinengefahr in den Alpen
Lawinenwarnstufe drei ausgerufen
Nach wie vor besteht in manchen Regionen der Alpen ein erhebliches Lawinenrisiko. Lawinenwarndienste stuften laut Süddeutscher Zeitung das Risiko mit der entsprechenden Stufe drei ein. Höchste Lawinenwarnstufe ist Stufe fünf. In der Schweiz hält das Institut für Schnee- und Lawinenforschung in Davos gemäß seines aktuellen Lawinenbulletins vor allem das Gotthardgebiet, das nördliche Tessin, Mittelbünden, das Engadin und die Bündner Südtäler für besonders gefährdet.
Im Südosten der Schweiz, vom Furkapass bis ins Unterengadin, in Puschlav sowie im Münstertal galt einer Meldung der NZZ zufolge über die Weihnachtsfeiertage sogar bereits Stufe zwei. Generell steige mit der Höhe das Risiko: Oberhalb von 2400 Metern besteht im gesamten Schweizer Alpenraum eine erhebliche Lawinengefahr. Wintersportlern wird deshalb dazu geraten, auf den präparierten Pisten zu bleiben. Auch sei mit einer Entschärfung der Lage in den kommenden Tagen nicht zu rechnen. Im Skigebiet von Anzère hatten am 27. Dezember drei Variantenskifahrer eine Lawine ausgelöst. Eine Person erlitt leichte Verletzungen.
bn
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