04.02.2010

Giacometti-Skulptur erzielt Rekordpreis

74 Millionen Euro für den ?Schreitenden Mann?


Die Skulptur „L’Homme qui marche“ von Alberto Giacometti hat bei einer Auktion im Londoner Auktionshaus Sotheby’s einen Rekordpreis erzielt. Die lebensgroße Bronzeskulptur aus dem Jahr 1961 wechselte für sagenhafte 109,5 Millionen Franken (74 Millionen Euro) den Besitzer. Damit übertraf der Preis  laut NZZ die Erwartungen um das Fünffache. Käufer der Plastik war ein anonymer Telefonbieter, zuletzt war sie im Besitz der Commerzbank. Giacomettis Skulptur gehört damit neben den Gemälden „No 5“ von Jackson Pollock, Gustav Klimts „Adele Bloch-Bauer“ und Pablo Picassos „Junge mit Pfeife“ zu den teuersten Kunstwerken der Welt. Der 1966 verstorbene Giacometti gilt als einer der bedeutendsten Plastiker des 20. Jahrhunderts.


bn

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