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28.03.2012

28 Tote bei einem Reisebus-Unfall im Wallis


Bis jetzt ist immer noch nicht eindeutig geklärt, wodurch das Busunglück mit 28 toten Kindern zustande kam. Es kann sich hierbei um eine technische Störung am Bus handeln, aber auch ein Fehlverhalten des Fahrers durch eine kurzzeitige Ablenkung der Kinder oder eines der Kinder sein. In den letzten Jahren häufen sich die Busunfälle allerdings zunehmend. In der Regel sind hier technische Mängel oder Müdigkeit des Fahrers die Ursache.

Bei diesem Busunglück im Tunnel von Wallis wurden immerhin 28 Kinder tödlich verletzt und 24 Kinder überlebten den Unfall mit zum Teil schweren Verletzungen. Dem Land Schweiz, ist dagegen kaum ein Vorwurf zu machen. Die Wand, gegen die der Bus frontal prallte, ist Bestandteil einer Nothaltebucht, in der sich Fahrzeuge mit einem Problem sicher zurückziehen können, um den fortlaufenden Verkehr im Tunnel nicht zu gefährden. Einen solchen Unfall hat es in der Vergangenheit noch nie in einem Tunnel gegeben. Die Schweizer Tunnel erfüllen laut ÖAMTC einen hohen Sicherheitsstandard. Es kann in diesem Fall nur eine Verstrickung unglücklicher Eigenschaften sei, denn der Fahrer kann nicht übermüdet gewesen sein, da er die Fahrt erst rund 20 Minuten vor der Karambolage angetreten hat. Auch ein technischer Defekt am Bus ist eher unwahrscheinlich, da es sich hierbei um einen recht neuen Bus handelte. Möglich wäre noch ein gesundheitliches Problem des Fahrers in Form eines Herzinfarktes oder eines Insulin-Schocks. Möglichkeiten im Bereich der Gesundheit gibt es genug, denn immerhin beträgt das Gewicht eines solchen Busses mit Insassen rund fünf Tonnen, welche sich nur gesundheitlich fit bewegen lassen.

Auch der Tunnel in der Schweiz wurde erst 1999 auf der Schweizer Autobahn A9 eröffnet und erhielt im europäischen Tunnel-Vergleichstest mehrfach die Note "Gut". Der Tunnel besitzt im Gegensatz zu den nicht ungefährlichen Tunneln mit nur einer Röhre, zwei Röhren mit jeweils zwei Fahrspuren. Somit ist der Gegenverkehr in der Fahrspur auch ausgeschlossen. Selbst die Ausstattung bei Feuer und Rauchabzug inklusive der Notfallbuchten wurden immer gut bewertet.

Nach dieser negativen Erfahrung richten sich die Bestrebungen dahin, dass in der Zukunft überlegt wird, die Wände der Notfallbucht nicht im 90 Grad Winkel zu gestalten. Sondern nur noch schräge, so das ein Frontalunfall nicht mehr gegeben ist, an dem immerhin 28 glückliche Kinder einer Klasse aus Belgien, die einen schönen Ski-Urlaub in den Schweizer Alpen verbrachten ihr Leben ließen.Die Trauer in den belgischen Orten Lommel und Heverlee ist groß und daher liegt zur Anteilnahme auch unter: gedenkseiten.de eine Onlineseite zur Anteilnahme bereit.


pb

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