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24.07.2012


Wenn Sie die Hotel-Branche kennen, wissen Sie, dass zahlungskräftige Gäste aus Ländern wie den Arabischen Emiraten und Saudi Arabien immer wichtiger für die Schweizer Tourismus-Industrie werden. Dies gilt umso mehr, als durch den starken Franken viele Gäste aus anderen Ländern ausbleiben. Um Besucher aus islamischen Ländern zufrieden zu stellen, müssen sich Hotels auf deren Bedürfnisse einrichten. Schließlich kommen nur zufriedene Gäste wieder oder empfehlen ein Haus in der Heimat weiter.

Islamischen Sitten entgegenkommen

Setzen Sie auf Gäste aus dem arabischen Raum, sollte Ihr Hotel arabische Zeitungen abonniert haben. Auch sollte der Gast Fernsehsender seiner Heimat empfangen können. Viele arabische Männer schätzen es zudem, wenn Wasserpfeifen zur Verfügung stehen. Gute Hotels in Genf haben sich auf solche Angebote längst eingestellt. Damit sich Gäste wohl fühlen, kann Ihr Hotel zusätzlich den Erfordernissen des islamischen Glaubens entgegenkommen. Dazu sollten in Zimmern der Gäste aus Doha, Dubai oder Riad geeignete Gebetsteppiche und Kompasse zur Verfügung stehen, die ermöglichen, in Richtung Mekka Gebete zu verrichten. Am Flughafen von Zürich informiert eine Liste über Hotels, die muslimischen Gästen entgegen kommen.

Speisegewohnheiten beachten

Ein wichtiger Aspekt ist das Essen. Möchte man, dass der muslimische Gast im Haus speist, müssen Mahlzeiten angeboten werden, die den islamischen Vorschriften gemäß "halal" sind. Dabei ist es kein Schaden, wie manche Hotels zum Beispiel in St. Gallen und Basel auch arabische Gerichte wie Couscous, Hummus und Falafel anzubieten. Da gläubige Muslims keinen Alkohol trinken, ist neben üblichen Softdrinks ein größeres Angebot an Fruchtsäften angebracht. Wichtig ist auch, den Gästen aus islamischen Ländern während des Ramadan, ihrer Fastenzeit, entgegenzukommen. Da man nach islamischem Brauch während dieser Periode erst etwas essen darf, wenn die Sonne vollständig untergegangen ist, bedeutet dies für die Küche der Schweizer Hotels längere Öffnungszeiten.

Die Mitarbeiter des Hotels vorbereiten

Um arabische und muslimischen Gäste zu deren Zufrieden zu stellen, ist es wichtig, dass Sie die Mitarbeiter Ihres Hotels entsprechend schulen lassen. So müssen diese neben vielen weiteren Einzelheiten zum Beispiel wissen, dass man nach arabischer Sitte Angehörigen des anderen Geschlechts eher nicht und auf keinen Fall lange in die Augen sehen sollte. Auch gehört es zur guten Gepflogenheit, während des Monats Ramadan in Gegenwart eines fastenden Muslims weder zu essen, noch zu rauchen oder zu trinken. Beachtet man in Schweizer Hotels solche Einzelheiten, kommen in den Gästen aus dem arabischen Raum keine schlechten Gefühle auf und sie werden sich geachtet und wohl fühlen.

Auf die Zufriedenheit kommt es an

Sind Mitarbeiter eines Hotels gut auf die muslimischen Gäste aus arabischen Ölstaaten vorbereitet, die sich in der Schweiz von der Hitze ihrer Länder erholen, werden diese sich wohl fühlen. Gläubige Muslime bewerten Schweizer Hotels nicht zuletzt danach, ob sie die Regeln ihrer Religion einhalten konnten. Ihre Weiterempfehlungen sind eine wichtiger Werbefaktor.via welt.de


pb

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