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10.09.2012


Am vergangenen Sonntagabend drehte der Swiss-Air Flug 196 von Zürich nach Peking mitten über den russischen Weiten wieder um. Grund dafür war die Prügelei an Bord, bei der sich zwei Chinesen offenbar wegen einer zu weit nicht hinten gestellten Rückenlehne heftig keilten.

Skurriler Anlass mit teuren Folgen


Der Anlass scheint skurril, die Kosten hingegen eher überirdisch. Etwa 300.000 Franken ist die Schadensbilanz eines Zwischenfalls auf der Fluglinie Zürich-Peking. Im Flug 196 schien zunächst alles reibungslos zu laufen, bis zwei Chinesen eine wilde Prügelei und anschließend Rangeleien mit dem Bordpersonal begannen. Grund war wohl eine Rückenlehne, die den Älteren der beiden beteiligten Chinesen beim Essen störte. Ohne langes Zögern schlug der am Essen verhinderte Chinese zu und sorgte für eine filmreife Prügelszene auf etwa halber Strecke. Auch vom umgehend eingreifenden Bordpersonal konnte der aufgebrachte Chinese nur schwer beruhigt werden.

Aufgrund der chaotischen Zustände in der Passagierkabine sah sich der Flugkapitän gezwungen, den Airbus umzudrehen und wieder auf dem Heimatflughafen Zürich zu landen. Dort wurden die beiden chinesischen Prügelknaben festgenommen, sind jedoch seit Montagabend wieder auf freiem Fuß. Eine satte Geldstrafe für den älteren der beiden Passagiere ist die erste Reaktion auf den Zwischenfall. Der jüngere der Kampfhähne kommt derweil zunächst ohne ernst zu nehmende Folgen davon.

Was den prügelnden Chinesen jetzt droht, ist ein Verfahren zum Ausgleich der gesamten Kosten in Höhe von etwa 300.000 Euro. Dazu müssen sich die schlagfertigen Landsmänner möglicherweise auch noch einem Strafverfahren wegen Gefährdung der Flugsicherheit stellen. Und das alles wegen einer zu weit zurückgestellten Rückenlehne, die einen der chinesischen Kampfhähne offenbar beim Essen störte.



jm

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