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27.09.2012


Zu den fünf überlebenden Bergsteigern, die das schwere Lawinenunglück am vergangenen Sonntag am Himalaya überlebt haben, gehört nach Angaben offizieller Stellen in Katmandau auch ein Schweizer. Die anderen Überlebenden sollen laut France Info vier Franzosen sein. Gerettet wurden die fünf Europäer bereits am Montag, so der örtliche Polizeichef in Nepal . Für zwölf Bergsteiger kam bei dem Unglück jede Hilfe zu spät. Nähere Angaben über die Identität des Schweizers wurden nicht gemacht.

Die Rettung des Schweizers und der vier französischen Bergtouristen kam in letzter Sekunde. Zwischenzeitlich hatten die nepalesischen Rettungskräfte wegen schlechter Wetterverhältnisse die Bergungsversuche unterbrochen, dann weitergemacht, so die offizielle Verlautbarung. Die fünf Geretteten befinden sich derzeit noch im Krankenhaus von Kathmandu, sie stünden zwar unter Schock, seien aber den Umständen entsprechend in guter Verfassung, heißt es.

Das Lawinenunglück am Himalaya war durch einen Wetterumschwung ausgelöst worden. Nach einer längeren Sonnenperiode war es zu einem Kälteeinbruch gekommen, wodurch es in den Basislagern rund 1000 Meter unter dem Gipfel zur Lawinenkatastrophe gekommen war. Die Bergsteiger wurden von den auf sie einstürzenden Schneemassen völlig überrascht und hatten keine Chance, der Lawine zu entgehen. Immerhin 18 Menschen konnten bereits direkt nach dem Unglück gerettet und in den nächst gelegenen Ort gebracht werden. Wie viele Touristen und einheimische Bergführer zur Zeit des Unglücks genau in den Basislagern waren, darüber herrscht bei Nachrichtenagenturen und Medien noch Unsicherheit. Wie es heißt, sollen mindestens ein Italiener, ein Deutscher und ein Spanier unter den Toten sein.

Der Berg, an dem das Unglück geschah, der Mount Manaslu, gehört zu den berühmten Achttausendern im Himalaya und ist unter Bergsteigern auch als Berg des Todes berüchtigt.



jm

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