Flugbanner - 160x600


27.09.2012

Das Steuerabkommen mit Deutschland


Die Diskussion um die Übermittlung von Mitarbeiterdaten ist in vollem Gange. Der Bundesrat weist auf die Verantwortung der Banken hin und ergänzt, dass im Steuerabkommen mit Deutschland das letzte Wort noch nicht gesprochen ist.

Der Finanzplatz Schweiz ist nach wie vor in aller Munde, und daran wird sich - so sieht es jedenfalls der Bundesrat - vorerst auch nichts ändern. Aktuell geht es um das Steuerabkommen mit Deutschland und die Übermittlung von Bankmitarbeiterdaten an die USA. Der Bundesrat habe, so lässt er verlauten, keinesfalls einen Freibrief zur Übermittlung von Daten an die USA ausgestellt. Vielmehr stehen die Banken in der Verantwortung, angemessen zu handeln. Im Vordergrund stehen die Rechte der US-amerikanischen Banken, die nicht Gefahr laufen dürfen, sich den Vorwurf verbotener Handlungen in einem fremden Land gefallen zu lassen. Gleichzeitig betont der Bundesrat, sei es selbstverständlich, dass geltendes Recht beachtet werden müsse. 

Zum Steuerabkommen mit Deutschland

Der Datenkauf aus Deutschland beschäftigt die Schweiz nach wie vor stark. Das gilt auch für den Bundesrat, der sich zu de Frage äußert, ob das Steuerabkommen mit Deutschland gekündigt werden soll, so lange nach wie vor Bankdaten aufgekauft werden. Zwar ist das Abkommen noch nicht in Kraft getreten, sicher sei aber schon jetzt, dass es kündbar sein werde. Den Kauf von entwendeten Daten sieht der Bundesrat mehr als kritisch und merkt an, dass in diesem Fall eine schwerwiegende Zuwiderhandlung vorliege, die die Schweiz nicht einfach stillschweigend auf sich beruhen lassen könne. Generell sieht der Bundesrat die Bekämpfung der Steuerhinterziehung als vorrangige Aufgabe der nächsten Jahre. Er antwortete damit unter anderem auf die Frage, wo der Finanzplatz Schweiz in 10 Jahren stehen würde. Somit ist klar, dass der Kampf gegen Steuersünder eine langfristige Aufgabe darstellt. 

Für grenzübergreifende Regelungen

Im Oktober wird es eine durch den Bundesrat vorgestellte Gesamtschau auf die Finanzmarktpolitik der Schweiz geben. Schon jetzt spricht vieles dafür, dass in Zukunft globale Standards auch von der Schweiz übernommen werden. Allerdings gibt es auch Ausnahmen. Wenn wichtige politische oder wirtschaftliche Gründe gegen die globalen Standards sprechen, zieht die Schweiz die Reißleine.



jm

Ähnliche Nachrichten


Schweizer Kredit
Schweizer Wintertourismus steht vor schwieriger Saison
Winterwandern in der Schweiz
Umweltgifte im Eis der Gletscher
Tourismusbranche besorgt nach Minarett-Verbot
Wellness Kurzurlaub in der Schweiz

SWISS Skihotels



Jetzt online die schönsten
Skihotels buchen


Oder mehr über Skiurlaub in der Schweiz erfahren und unten klicken!