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06.11.2012


Der starke Franken und der Verfall des Euro halten Hotelgäste aus Europa von der Schweiz fern. Vielen Touristen aus EU-Ländern fehlt einfach das Geld, um im Land der Eidgenossen trotz der bekannt reizvollen Landschaft einen kostspieligen Urlaub zu verbringen. Im Vergleich zu Österreich und dem italienischen Südtirol, ebenfalls beliebte Alpenländer mit hohem Touristen-Aufkommen, liegen die Preise für Hotelübernachtungen in der Schweiz weit über dem Durchschnitt. Zudem sind selbst nach Meinung nicht weniger einheimischer Hotelgäste Service und Freundlichkeit in Schweizer Hotels verbesserungswürdig. Als Konsequenz bleiben Urlauber aus dem europäischen Ausland bei Buchungen eines Hotelzimmers in der Schweiz zurückhaltend. Alleine der Anteil der deutschen Hotelgäste war in der Saison 2012 laut dem Schweizer Bundesamt für Statistik (BfS) um 4,6 Prozent rückläufig.

Kritik am Service in Schweizer Hotels

Nach Meinung nicht weniger Schweizer, die sich dahingehend in Leserbriefen in der Schweizer Presse ausdrückten, könnte neben dem sehr starken Franken verbesserungswürdiges Service-Bewusstsein des Schweizer Hotelpersonals mit ein Grund für das Ausbleiben europäischer Gäste sein. Auch eine gewisse Unfreundlichkeit gegenüber Gästen aus dem Ausland wird als Argument für die Negativ-Zahlen ins Feld geführt. Das italienische Südtirol und vor allem Österreich hingegen gelten als serviceorientiert und aufgeschlossen gegenüber Fremden. 

Viele Deutsche machen in Österreich Urlaub

Viele Urlauber aus Deutschland schätzen an Österreich als Urlaubsland das gute Preis-Leistungs-Verhältnis, ansprechende Hotels und ein aufmerksames und freundliches Service-Personal. Da die Bergwelt in Österreich der in der Schweiz an landschaftlichen Reizen vergleichbar ist und die Hotel-Preise niedriger, ziehen sie das angenehme Gesamtpaket Österreich der teuren und vom Umgang her komplizierteren Schweiz vor. Welche Vorteile Sie in Österreich genießen, können Sie zum Beispiel bei einem Winterurlaub in Österreich testen, den Sie günstig über skiurlauboesterreich.org buchen können. Probleme mit wegbleibenden Touristen aus Deutschland und anderen Ländern hat Österreich laut Statistik definitiv nicht, im Gegenteil.

In Freiburg gab es Zuwächse und in Graubünden Rückgänge

Auffällig an dem nachlassenden touristischen Interesse an der Schweiz ist der Trend weg von ausgedehnten Ferien im Land der Eidgenossen hin zu kürzeren Aufenthalten. Die Anzahl der Übernachtungen deutscher Reisender in Schweizer Hotelbetten ging im fraglichen Zeitraum um mehr als 7 Prozent zurück. Aber es waren nicht nur die Urlauber aus Deutschland, die der Schweiz als Reiseland die Treue aufkündigten. Auch Niederländer und Briten, Spanier, Franzosen und Belgier hielten sich mit Hotelübernachtungen in der Schweiz deutlich zurück. Allerdings waren die Rückänge nicht schweizweit einheitlich. Während der Kanton Graubünden mit einem Minus von 7,5 Prozent die Negativliste anführt, konnte der Kanton Freiburg mit einem Plus von 6,6 Prozent sogar einen Zuwachs verzeichnen.

Unterm Strich weniger Hotelgäste aus der EU

Unterm Strich blieben Europäer der Schweiz als Reiseland fern. Lediglich Gäste aus Russland und Italien kamen 2012 sogar in größerer Zahl als in den Jahren zuvor. Vor allem Reisende aus Russland, die nicht vom schwächelnden Euro abhängig sind, erwiesen sich als wahre Schweiz-Fans und verbesserten die Statistik um satte 10 Prozent. Das ändert allerdings nichts an der Gesamtbilanz, laut der insgesamt rund 1 Million Besucher weniger in die Schweiz reisten als im Jahr zuvor.



jm

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