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14.01.2013

So verschulden sich die Schweizer

Verschiedene Faktoren beeinflussen die Verschuldung der Schweizer


Gerade ist die Studie "Radar 2013" des Forderungsmanagement-Unternehmens Intrum Justitia erschienen und beleuchtet das Verschuldungsrisiko der Bevölkerung sowohl im Hinblick auf die regionale Verteilung der Schulden, als auch unter Berücksichtigung der Konsumhäufigkeit im e-Commerce. Dabei zeigen sich einige interessante, erwartbare regionale Unterschiede. Aber auch interessante Zusammenhänge, die so nicht unbedingt zu erwarten wären. Lesen Sie deshalb mehr über verschiedene Einflussfaktoren auf die Verschuldung und welche Schlussfolgerungen der Internethandel daraus ziehen kann.

Tiefere Einkommensgruppen haben ein niedriges Verschuldungsrisiko

Die Arbeit mit offenen Forderungen und Forderungsmanagement liefert einige interessante Erkenntnisse, die den Betrachter nicht nur auf den ersten Blick überraschen. So ist das Verschuldungsrisiko in den tieferen Einkommensklassen sogar geringer als beim Durchschnitt. Die Einkommensgruppe bis zu einem Jahreseinkommen von bis zu 49.999 Schweizer Franken hat ein um 15 Punkte niedrigeres Verschuldungsrisiko, als der Durchschnitt aller Schweizer. Die nächste Einkommensgruppe mit einem Einkommen von 50.000 bis 65.000 Franken ist erstaunlicherweise die Gruppe, die am anfälligsten für die Verschuldung ist. Das Verschuldungsrisiko liegt hier um 25 Punkte über dem Durchschnitt und ist damit der hölchste Wert für alle Einkommensgruppen. Das Risiko nimmt dann mit steigendem Einkommen überproportional ab, die Einkommensgruppe über 180.000 Franken pro Jahr ist diejenige Gruppe mit der geringsten Verschuldungswahrscheinlichkeit.

Bei der Betrachtung des Zusammenhangs des Einkommens mit der Verschuldung kann deshalb zusammengefasst gesagt werden, dass die Einkommensgruppe zwischen 50.000 und 65.000 Franken unerwarteter weise die risikoanfälligste Gruppe darstellt. Und dass die dem Massenmarkt zuzurechnenden kleinen Einkommen offensichtlich sehr verantwortungsvoll mit den

Die Neigung zur Verschuldung ist auch altersabhängig

Die Studie Radar 2013 liefert aber auch Erkenntnisse, die wir aus dem täglichen Geschäftsleben auch so erwarten könnten bzw. wo viele Händler und Unternehmer ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Das Verschuldungsrisiko ist in der Altersgruppe von 18-24 Jahren mit plus 91 und 25-29 Jahren mit plus 89 Punkten am höchsten. Ab einem Alter von 40 Jahren ist das Risiko unterdurchschnittlich und sinkt mit steigendem Alter weiter.

Regionale Unterschiede zwischen den einzelnen Kantonen

Erstaunlicherweise ist die Tendenz zur Verschuldung in den innerschweizer Kantonen Glarus, Freiburg und Solothurn am höchsten und in Obwalden, Niederwald und Zug am geringsten. In den von Städten bzw. städtischen Agglomerationen geprägten Kantonen Zürich und im Fürstentum Liechtenstein ist die Zahlungsmoral vergleichsweise gut.

Schlussfolgerungen für den Online Handel

Bei der Arbeit mit offenen Forderungen und der Einbringung von gemahnten Beträgen gibt es leider nicht den einen, klassischen Typ des Schuldners, der ein höheres Risiko darstellt. Auch stellen die internetaffinen und häufig den Online-Einkauf nutzenden Kunden kein ausserordentliches Risiko dar. Für die Unternehmen empfiehlt sich deshalb eine Risikostreuung auf Kunden in unterschiedlichen Kantonen und das genaue Beobachten der Zahlungseingänge.

jm

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