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15.02.2013

Schweiz unterzeichnet Steuerabkommen mit den USA

Das neue Steruabkommen mit der USA


Ab 2014 können amerikanische Staatsbürger  kein Schwarzgeld mehr auf Schweizer Konten deponieren. US-Botschafter Don Beyer und Finanzstaatssekretär Michael Ambühl unterzeichneten am 14. Februar ein Steuerabkommen, dass den Richtlinien des US-Steuergesetzes Fatca folgt und die Schweiz dazu verpflichtet den USA Auskunft über Schweizer Konten von US-Bürgern zu geben.

 

Schluss mit US-amerikanischen Schwarzgeld auf Schweizer Konten

Auch wenn die Schweizer Banken sich nur zögerlich dazu durchringen konnten das neue Steuerabkommen mit den USA zu unterzeichnen, blieb keine andere Wahl. Denn hätte Finanzstaatssekretär Michael Ambühl am Donnerstag nicht das Abkommen unterschrieben und damit den Forderungen des US-Steuergesetzes Fatca zugestimmt, hätte der Ausschluss vom US-Kapitalmarkt gedroht. Ab 2014 müssen sich nun alle Schweizer Banken an das Fatca-Gesetz halten. Im Zuge dieser Richtlinien sind die Kreditinstitute verpflichtet den USA alle Daten über Konten von US-amerikanischen Kontoinhabern zu übermitteln.  Dabei geschieht die Übermittlung nicht automatisch, sondern nur unter Einstimmung des Kontoinhabers oder im Notfall mit Hilfe des Amtshilfeweges. Jedoch sind die Tage für unbehelligte Schwarzgeldkonten von US-Amerikanern in der Schweiz damit gezählt. Unabhängig vom neuen Steuerabkommen diskutiert die USA auch weiterhin mit der Schweiz über eventuelle Regelungen zur rückwirkenden Besteuerung des Vermögens von US-amerikanischen Bankkunden.

 

Deutschland: Steuerabkommen auf Eis gelegt

Auch Deutschland stand 2012 schon kurz vor dem Abschluss eines Steuerabkommens mit der Schweiz. Jedoch wurde das Abkommen, das eine Pauschalsteuer zwischen 21 und 41 Prozent für das Vermögen deutscher Anleger, die ein Schweizer Konto besitzen, vorsah und zukünftige finanzielle Erträge nach deutschem Steuerrecht besteuern wollte, nicht unterzeichnet. Der rot-grünen Opposition reichte diese Besteuerung nicht aus und so ist auch weiterhin nicht klar in wie weit die Gelder von deutschen Bankkunden in der Schweiz versteuert werden können. 

 

Das Problem mit den Schwarzgeld

Die Die Deutsche Steuergewerkschaft schätzt, dass deutsche Bankkunden rund 130 bis 150 Millionen Euro an unversteuertem Vermögen auf Schweizer Konten  angelegt haben.  Im Zuge der 2009 eingeführten Abgeltungssteuer für alle Aktiengeschäfte (mehr Informationen dazu finden Sie bei investor-verlag.de)  und eines hohen Steuersatzes auf Vermögenswerte, bietet sich die Schweiz immer noch als El Dorado für deutsche  Steuerflüchtlinge an. Ein besonderes Problem für die deutschen Steuerfahnder ist auch, dass ein Großteil der Schwarzgelder auf Schweizer Konten aus Steuerstraftaten oder Wirtschaftskriminalität stammt, jedoch, durch fehlende Abkommen, nicht antastbar ist. Dabei hat Deutschland, im Gegensatz zu den USA, nicht den Vorteil, bei Nicht-Unterzeichnung eines gewünschten Abkommens, mit einem Ausschluss vom weltweit größten Kapitalmarkt zu drohen. 

Mehr Informationen zum Schweizer Steuerabkommen mit den USA finden Sie hier.


jm

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