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26.02.2013

Kurort Davos

Eine Ferienwohnung steht im Durchschnitt 270 Tage pro Jahr leer


Mit dem im Schweizer Kanton Graubünden gelegenen Luftkurort Davos gibt es einen Ort, der nicht nur wegen seiner herrlichen Natur weltweit von Interesse und immer weiter Ort exklusiver Gipfel ist. Vor allem als Wintersportdomizil lockt Davos seit Jahren Gäste aus Nah und Fern. Doch nun belegt eine repräsentative Untersuchung: Durchschnittlich 270 Tage pro Jahr steht eine Ferienwohnung in Davos leer. Für Touristen ist das die einzigartige Chance, preiswerte Übernachtungen zu buchen.

Umfrage: Ferienwohnungen nur zu geringen Teil genutzt

Die Überraschung war einigermaßen groß. Unter anderem beauftragt von der Kommune Davos wurden mehr als 5.000 Zweit- und Ferienwohnungsbesitzer sowie Übernachtungsäste in Ferienwohnungen zur Auslastung der einzelnen Objekte befragt. Obwohl der überwiegende Teil der Befragten angab, dass der Tourismus und das Übernachtungsgeschäft in wirtschaftlicher Hinsicht absolut wichtig seien, ist die Auslastung der Objekte deutlich schlechter als erwartet. Sage und schreibe 270 Tage und damit etwa 75 Prozent des Jahres stehen Zweit- und Ferienwohnungen in Davos jährlich leer. Die etwa 5.400 für Touristen angebotenen Ferienwohnungen kommen bei der Auslastung der verfügbaren betten insgesamt nur auf etwa 17 Prozent. Immerhin 3.400 Wohnungen und damit 65 Prozent werden überhaupt nicht vermietet.

Höhere Auslastung nutzt Gästen wie der Region

Tatsächlich gibt es aber Alternativen, die das Problem lösen könnten. Setzen Vermieter auf Onlineportale wie www.bestfewo.de, dann haben sie die Chance, ihre Wohnungen zielgenau anbieten zu können. Höhere Umsätze ermöglichen auch günstigere Preise für die Urlauber. Damit lassen sich aber nicht nur deutliche Umsatzsteigerungen erzielen. Die Vermieter in Davos würden dann auch umgehen, was in Auswertung der Umfrage jetzt als probates Mittel vorgeschlagen worden ist. Sogenannte Wenig-Nutzer sollen in Davos mit einer zusätzlichen Abgabe belastet werden. Auf diese Weise sollen sie animiert werden, ihre Bemühungen für eine Vermietung zu verstärken. Denn nicht nur sie, sondern auch die gesamte Region könnte auf diese Weise von den Gästen profitieren. Immerhin wird in Davos davon ausgegangen, dass etwa ein Drittel der Wertschöpfung von rund 770 Millionen Franken durch die Vermietung der Ferienwohnungen generiert wird. Und immerhin 60 Prozent aller Übernachtungen in Davos werden über die Zweit- und Ferienwohnungen realisiert.

Steuern beim Haus- und Wohnungsverkauf könnten angehoben werden

Ein weiterer Lösungsvorschlag besteht in der Erhöhung von Steuern auf den Verkauf und Kauf von Ferienwohnungen. Die Handänderungs- und Grundstücksgewinnsteuern könnten drastisch erhöht werden, um der öffentlichen Hand weitere Einnahmen zu garantieren. Außerdem wird eine Anhebung der pauschalen Taxen für die Kurgäste vorgeschlagen.


jm

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