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27.05.2013

Kaltes Wetter statt Sonnenschein in der Schweiz


Bis Mitte Mai ist stets noch mit Bodenfrost zu rechnen, doch danach beginnt die schönste Zeit des Jahres, wo die Bäume ihre Triebe setzen, Sommerblumensaat gepflanzt wird und die ersten Gartenmöbel den Weg aus den verstaubten Kellern ins Freie finden. Doch nun können Sie in der Schweiz Ende Mai in einigen Regionen noch Schneemänner bauen, anstatt dem Sommer entgegenzublicken. Es scheint, einen Frühling wird es dieses Jahr nicht geben.

Eine kalte Luftfront erreichte nicht nur die Schweiz, die einige Teile sogar mit Schnee bedecken ließ. Bis 600 Meter schneite es und über 800 Metern blieb der Schnee sogar liegen, überdeckte die Landschaft mit Neuschnee und ließ Schneemänner bauen, wie zum Beispiel in Beatenberg, das 1.180 Meter hoch liegt.

Am 1. Juni beginnt laut des meteorologischen Kalenders, der Sommer. Doch nur eine Woche davor zeigt sich ein Bild, das nicht unbedingt zu erwarten war. Temperaturen um die Null Grad Celsius bestimmten zum Beispiel die winterliche Kälte auf dem Uetliberg, der auf 871 Metern Höhe liegt, während im Jura sich der Bodenfrost über die Landschaft gezogen hatte. In den höher gelegenen Regionen wurden Temperaturen bis zu minus 17 Grad Celsius gemessen, wie unter anderem auf dem Jungfraujoch.
Ungewohnt und untypisch zeigt sich das Wetter in der Schweiz bitterkalt mit Temperaturen, die nur halb so hoch wie sie normalerweise im Mai sind. Hinzu kamen die Windböen, die unter anderem auf dem Chasseral mit einer Geschwindigkeit von 100 Kilometern pro Stunde über das Land fegten. Auch am Jurasüddfuss zog die kalte Windfront mit exakt 91 Stundenkilometern durch Selzach in Solothurn und auch das am Neuenburger See gelegene Cressier wurde von bitterkalten ebenfalls Winden heimgesucht.

Doch ein Ende ist noch nicht in Sicht. Eine weitere Kaltfront beeinflusste letztes Wochenende und ließ Schnee zumindest in den höheren Lagen der Schweiz erwarten. Auch in den folgenden Tagen ist nicht mit frühlingshaften Temperaturen und viel Sonne zu rechnen. Zürich, Luzern und auch St. Gallen zeigen seit Jahresanfang bisher nur halb so viele Sonnenstunden, wie es sonst üblich ist. Dass in tieferen Lagen im Mai Schnee fällt, ist ein seltenes Phänomen, welches sich zuletzt 1983 zeigte.
Weiterhin nasser Wetter mit trüb-grauem Himmel wird sich bis in den Sommeranfang hinziehen, wo im Durchschnitt die Temperaturen sich auf circa 11 Grad belaufen werden. Meteorologen geben an, die Chance auf erneuten Schneefall in der Schweiz ist gering, aber überall wird die Schweiz mit langanhaltenden Regenschauern gerechnet werden müssen.
Nur langsam wird sich das Wetter von einer frühlingshafteren Seite zeigen. Zögerlich wird ein Temperaturanstieg in dieser Woche zu verzeichnen sein, wobei wechselhaftes bis bewölktes Wetter in der gesamten Schweiz nur kurzzeitig die Sonne herauskommen lässt.

Seit über 30 Jahren gab es ein solch kaltes und graues Wetter in der Schweiz nicht mehr, wobei dennoch der Mai für plötzliche Kälteeinbrüche bekannt ist, die sich sogar bis in den Juni hinziehen können. Doch müssen Sie nicht mehr lang auf den Sommeranfang warten. In der ersten Juniwoche wird bereits mit einem Temperaturanstieg gerechnet, der in manchen Schweizer Regionen bis zu 20 Grad Celsius aufweisen kann.


jm

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