Die Schweiz
Kantone, Nachrichten und Karte
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«Um das Eingemachte wird es erst noch gehen»
Nach den Urteilen desBundesgerichts vom Mittwoch wollen sich die Gebirgskantone und die Kreise um Franz Weber dafür einsetzen, dass das Gesetz zur Umsetzung der Zweitwohnungsinitiative in ihrem Sinne ausgestaltet wird. Weiterlesen
Bundesrat will klare Handhabe
Ein neues Gesetz soll die Sperrung von Potentatengeldern klar regeln. Die Vorlage kodifiziert über weite Strecken die geltende Praxis. Neu ist aber, dass die Schweiz dem Herkunftsland auch ausserhalb der Rechtshilfe Bankinformationen liefern soll. Weiterlesen
Bodentruppen profitieren von Gripen-Verzögerung
Weil sich die Gripen-Beschaffung verzögert, werden Gelder für neue Lastwagen und für Notbrücken frei. Zudem will die Armee ihre Kommunikationsverbindungen besser schützen. Weiterlesen
Bundespräsident Maurer plant China-Reise
Vor seinem Präsidialjahr erklärte Ueli Maurer seine Skepsis gegenüber Auslandreisen. Nun will er trotzdem den Staatschef des bevölkerungsreichsten Landes besuchen. Weiterlesen
Martin Dumermuth wird Direktor des Bundesamts für Justiz
Schweiz lockert Waffenembargo gegen Somalia
Die Berner Polizei setzt ein Zeichen
Ein Biotechzentrum in Genf
Die Schweiz greift Italien finanziell unter die Arme
Weniger Spenden, geringere Nachfrage
Alle Kantone der Schweiz
Kanton Aargau
Am Wasser gebaut Hinsichtlich seiner Urlaubsqualitäten gehört der Kanton Aargau zu den wohl meist unterschätzten Landstrichen der Schweiz. Eigentlich verwunderlich, bietet die beschauliche Region im Norden der Schweiz doch alles, was man während eines Schweizaufenthalts genießen wollen könnte: die rauen Berge des Ostjura, den hügeligen Charme des Schweizer Mittellandes und vor allem jede Menge Wasser. Das Dreieck zwischen Brugg, Turgi und Klingnau trägt nicht umsonst den Titel „Wasserschloss der Schweiz“. In kurzer Folge vereinen sich hier die Flüsse Aare, Reuss und Limmat, um bei Leuggern unter dem Namen Aare in den Rhein zu münden. Die umliegende Auenlandschaft ist einzigartig und zählt zu den vom Bundesamt für Umwelt geschützten Landschaften von nationaler Bedeutung. Mehr Informationen »
Kanton Appenzell Ausserrhoden
Wohnen und Erholen Unter den bekanntesten Exportschlagern der Schweiz findet sich ein exquisiter Käse. Mindestens drei Monate muss der Appenzeller reifen, um seinen herrlich würzigen Geschmack zu entwickeln. Seit Langem werden die Besonderheiten seiner Herstellung von Generation zu Generation weitergegeben: Schon im Mittelalter war das namensgebende Appenzellerland zwischen Bodensee und den steilen Felsen des Alpsteins für seinen Käse bekannt. Dieser Ruhm hält sich bis heute, aber selbstverständlich hat der Kanton Appenzell Ausserrhoden weit mehr zu bieten. Seine intakte Natur, malerische Siedlungen und das reichhaltige Brauchtum machen aus ihm einen attraktiven Wohnkanton. Grund: Man wohnt dort, wo andere sich erholen. Mehr Informationen »
Kanton Appenzell Innerrhoden
Kleines Land ganz groß Ein Bär brüllt einem auf dem Wappen des Kantons Appenzell-Innerrhoden entgegen. Bedrohlich bleckt er die Zähne, seine Vordertatzen suchend von sich gestreckt. Doch, doch: Das Wappen des Landstriches im Nordosten der Schweiz verströmt eine angriffslustige Wildheit. Kleines Land ganz groß möchte man meinen. Immerhin ist Appenzell-Innerrhoden hinsichtlich der Einwohnerzahl der kleinste schweizerische Kanton, flächenmäßig ist nur Basel-Stadt noch kleiner. Doch trotz der geringen Größe lohnt sich ein Besuch. Vor allem Wanderer kommen in der von wunderschönen Naturpanoramen und bäuerlicher Beschaulichkeit geprägten Region auf ihre Kosten. Mehr Informationen »
Kanton Basel-Landschaft
Puzzle aus zwei Teilen Seit 1833 bildet der Kanton Basel-Landschaft im Schweizer Nordwesten nunmehr mit seinem zweieigen Zwilling Basel-Stadt ein Puzzle aus zwei Teilen. Die Trennung der beiden Halbkantone verlief recht dramatisch: Von der französischen Julirevolution bestärkt, setzte das Basler Umland 1831 eine provisorische Regierung ein, um sich gegen die Steuerpolitik der Regierenden in Basel zu wehren. Im März 1832 riefen 46 trennungswillige Gemeinden den neuen Kanton Basel-Landschaft aus. Der letzte Versuch der Städter, ihr verlorenes Territorium erneut zu annektieren, endete am 03. August 1833 mit einer vernichtenden Niederlage für die städtischen Truppen. Drei Wochen später wurde die Trennung endgültig besiegelt - gelten tut sie bis heute. Mehr Informationen »
Kanton Basel-Stadt
Trennung für immer Als sich die Bewohner des Kantons Basel Anfang der 1830er Jahre gegen die feinen Herren in der Stadt erhoben, mokierten sie vor allem die überkommenen Herrschaftsstrukturen und die zahlreichen Privilegien der Städter. Ihr Unterfangen war von einem vollen Erfolg gekrönt: 1833 war die Trennung des Kantonsgebiets in die Halbkantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft beschlossene Sache. Eine Wiedervereinigung ist spätestens seit 2006 ausgeschlossen. Im Zuge der Totalrevision der Verfassung von Basel-Stadt wurde der entsprechende Passus aus dem Regelwerk gestrichen. Dennoch sind beide Kantone bis heute eng miteinander verwoben. So teilen beide zum Beispiel einige Verwaltungseinheiten miteinander. Mehr Informationen »
Kanton Bern
Eine Klasse für sich Hinsichtlich seiner Größe und Einwohnerzahl reicht der Kanton Bern nicht an Graubünden heran: In beiden Kategorien muss sich die Region im Schweizer Mittelland mit dem zweiten Platz zufrieden geben. Dennoch ist der Kanton Bern eine Klasse für sich: Jeder siebte Schweizer wohnt hier, er verfügt über die größte Nord-Süd-Ausdehnung und hat mit insgesamt elf Kantonen eine gemeinsame Grenze. Vor allem seine Natur genießt Weltrang. Mit Eiger, Mönch und Jungfrau finden sich drei der berühmtesten Alpengipfel überhaupt auf dem Kantonsgebiet. Weiter nördlich schließen sich die sanften Hügel des Mittellandes an, die sich im Nordwesten schließlich zu den Höhenzügen des Jura auftürmen. Mehr Informationen »
Kanton Freiburg
Brücke in allen Lebensbereichen Angst vor der Zukunft braucht der Kanton Freiburg nicht zu haben. Er verfügt über die im Durchschnitt jüngste Bevölkerung der Schweiz und wächst im Vergleich zu den anderen Kantonen am schnellsten. Leben derzeit rund 260000 Menschen im Kanton Freiburg, wird ihre Zahl schon in wenigen Jahren auf über 300000 angestiegen sein. Dank seiner Lage an der Schwelle zu den Alpen fungiert Freiburg als Brückenkanton zwischen der Deutschschweiz und der Romandie - in allen Lebensbereichen: Mit den beiden Amtssprachen Französisch und Deutsch lebt man hier die Verbindung zwischen zwei Kulturkreisen kulturell, edukativ und administrativ beispielhaft vor. Mehr Informationen »
Kanton Genf
Exklave im Südwesten Nur ein schmaler Streifen verbindet den Kanton Genf mit der übrigen Schweiz. Die gemeinsame Grenze mit dem Kanton Waadt hat lediglich eine Länge von 4,5 Kilometern. Der Kanton im äußersten Südwesten der Schweiz ist fast gänzlich von Frankreich umschlossen. Entsprechend groß stellt sich der Einfluss des großen Nachbarn dar: So fungiert Französisch als Amtssprache des Kantons. Zwischen den Höhenzügen der Schweiz und den Jura-Gipfeln gelegen, prägen sanfte Hügel von maximal rund 500 Metern Höhe die Landschaft des Kantons. Weitere attraktive Merkmale sind natürlich der Genfersee, mit 582 km² Fläche das zweitgrößte Gewässer Europas, und die Rhône, die den See bei Genf in Richtung Mittelmeer verlässt. Mehr Informationen »
Kanton Glarus
Alles da, alles nahNur wenige Regionen verfügen über eine vergleichbare landschaftliche Diversität wie der Kanton Glarus. Insbesondere topografisch bietet der Landstrich für jeden Geschmack etwas. Langgestreckte Talebenen finden sich ebenso wie alpine Bergwelten, zwischen tiefstem und höchstem Punkt des Kantons liegen rund 3000 Meter. So befindet sich mit dem 3600 Meter hohen Tödi immerhin der höchste Berg der Ostschweiz auf dem Kantonsgebiet. Natürlich schlagen sich die großen Höhenunterschiede auch im Klima des Kantons nieder: Werden die Täler von milden Temperaturen und mediterraner Flora geprägt, bestimmt ein alpines Klima die kahlen Berge. Mehr Informationen »
Kanton Graubünden
Irrtum ausgeschlossenNur wenige geographische Daten reichen aus, um den Kanton Graubünden als hervorragende Urlaubsregion zu enttarnen. Jährlich 12 Millionen Gäste können schließlich kaum irren. So verfügt Graubünden zwar über die größte Fläche aller Schweizer Kantone, die jedoch ist nirgendwo sonst vergleichbar dünn besiedelt. Das mag an den topographischen Gegebenheiten des Kantons liegen: Nur ein Viertausender, dafür aber 462 Dreitausender finden sich auf seinem Gebiet. Von rund 1500 Seen schweizweit liegen 615 in Graubünden. Doch nicht nur die Natur Graubündens begeistert, auch in Sachen Aktiv-, Wellness- oder Bildungsurlaub liegt der Kanton ganz weit vorn. Mehr Informationen »
Kanton Jura
Größer als New YorkMit knapp 840 km² ist der Kanton Jura kaum größer als das Stadtgebiet von New York City. Im Gegensatz zur Millionenmetropole am Hudson River ist die Region entlang des Doubs, der sich durch das Kantonsgebiet schlängelt, jedoch äußerst dünn besiedelt. Knapp 70000 Menschen leben in dem sehr ländlich geprägten Kanton im Schweizer Nordwesten mitten im Dreiländereck Frankreich-Deutschland-Schweiz. Bemerkenswert: Unter den Schweizer Kantonen ist der Jura der jüngste. Erst 1979 spaltete er sich auf der Grundlage einer Volksabstimmung vom Kanton Basel-Landschaft ab. Inzwischen hat sich der Jura dank traumhafter Naturlandschaften rund um das gleichnamige Gebirge zu einem vom Massentourismus weitgehend verschonten Geheimtipp entwickelt. Mehr Informationen »
Kanton Luzern
Schweiz in der SchweizObwohl der Kanton Luzern nicht groß ist, bietet er eine eindrucksvolle landschaftliche Vielfalt. Schweiz in der Schweiz wird er liebevoll genannt. Auf Flachland und seichte Ebenen stößt man ebenso wie auf alpine Panoramen. Aufgrund der geografischen Unterschiede teilt sich der Kanton in der Zentralschweiz trotz seiner geringen Größe in unterschiedliche Klimazonen auf. So ist es im Hauptort Luzern überdurchschnittlich regnerisch, während am Fuss der Rigi, dem berühmtesten Berg des Kantons, sogar Südfrüchte und Palmen gedeihen. Zugleich bietet der Kanton viele Seen und Flüsse. Mit dem Sempacher- und Vierwaldstättersee liegen gleich zwei der bekanntesten Schweizer Gewässer in seinen Grenzen. Mehr Informationen »
Kanton Neuenburg
Jura-Studium mal andersNordwestlich des Alpenkammes erhebt sich der Jura auf einer Länge von etwa 300 Kilometern. Aus der Vogelperspektive beschreibt das recht junge Faltengebirge einen eleganten Bogen. Der Kanton Neuenburg liegt im Herzen dieses Bogens entlang des Ufers des Neuenburger Sees, dem größten Binnengewässer, das sich ausschließlich auf schweizerischem Staatsgebiet befindet. Und der Landstrich, der gemeinhin als Neuenburger Land bezeichnet wird, profitiert sehr von der abwechslungsreichen Topografie, Flora und Fauna. Nicht umsonst sind zwei Drittel der vielfältigen und ursprünglichen Landschaften des Kantons geschützt. Mehr Informationen »
Kanton Nidwalden
Idyllischer SonderstatusDie Entstehung der historischen Keimzelle der Schweiz datiert aus dem 13. Jahrhundert. 1291 schlossen sich die drei so genannten Urkantone Unterwalden, Uri und Schwyz zur Eidgenossenschaft zusammen. Angeblich soll übrigens bereits damals das Nationalgericht Raclette aufgetischt worden sein. Unterwalden ist heute in die beiden Halbkantone Obwalden und Nidwalden aufgeteilt. Damit gehen zwar dieselben Rechte und Pflichten einher wie bei allen anderen Kantonen, jedoch verfügen beide im Ständerat über ein geringeres Stimmengewicht. Ein Manko, das Nidwalden mit seiner idyllischen Lage an den Gestaden des Vierwaldstättersees allerdings problemlos ausgleicht. Mehr Informationen »
Kanton Obwalden
Die Mitte der SchweizÜber den Kanton in der Zentralschweiz wacht ein mächtiger Dreitausender. Mit dem Titlis befindet sich eines der beliebtesten Wintersportziele des gesamten Landes zum Teil auf Obwaldener Terrain. Anteil an dem Berg haben außerdem die Nachbarkantone Nidwalden und Bern. Der Kanton kann noch weitere Besonderheiten auf sich vereinen: Zum einen ist Obwalden einer der wenigen Binnenkantone, die ausschließlich von anderen Binnenkantonen umgeben sind. Mehr noch: Er liegt exakt im geografischen Mittelpunkt der Schweiz. Zum anderen ist er zweigeteilt und verfügt mit der Gemeinde Engelberg über eine Exklave im Kanton Nidwalden. Mehr Informationen »
Kanton Schaffhausen
Ein grandioser RheinfallDurch seine Lage ist der nördlichste Kanton der Schweiz fast gänzlich vom deutschen Staatsgebiet umschlossen. Zwei geografische Eigenheiten prägen die herrliche Landschaft des Kantons. Zum einen bestimmen durch den Randen, einem Ausläufer des Jura, sanfte Hügel das Bild. Sie sind zumeist mit Wäldern bedeckt. Waldreicher als Schaffhausen ist nur der Kanton Jura. Zum anderen durchfließt der Rhein den Kanton, dessen größte Gebiete jedoch oberhalb des Rheins liegen. Mit dem Rheinfall findet sich auch eine der meist besuchten Schweizer Touristenattraktionen im Schaffhausener Rheinabschnitt. Mit seinen 23 Metern Höhe und den enormen Wassermengen ist er der größte Wasserfall Europas. Mehr Informationen »
Kanton Schwyz
Landstrich voller NaturwunderEnde des 13. Jahrhunderts führte die Region Schwyz jenes Konglomerat aus Kantonen an, das sich im Jahr 1291 zur Eidgenossenschaft zusammenschloss, der Keimzelle der heutigen Schweiz. Aufgrund seiner wichtigen Rolle lieh die Schwyz dem neuen Staatsgebilde am Ende sogar den Namen. Passenderweise liegt der Binnenkanton auch noch mitten im Zentrum des Landes - wie eine Keimzelle eben. Nicht weniger als sieben andere Kantone grenzen an ihn. Und auch landschaftlich bietet der Kanton Schwyz die landestypische Vielfalt: Mit den steilen Hängen des Karstgebirges, dem alpinen Urwald Muotathal, Hochmooren oder den Aussichten von Fronalpstock und der Rigi steckt der Landstrich voller Naturwunder. Mehr Informationen »
Kanton Solothurn
Kanton der RegionenKein Kanton ist hinsichtlich seiner Grenzen so verzweigt wie Solothurn im Schweizer Nordwesten. Die drei Exklaven Kleinlützel, Hofstetten/Mariastein und Steinhof tragen zusätzlich zur Unübersichtlichkeit des Kantonsgebiets bei. Doch der Zerklüftung der Grenzen verdankt Solothurn auch seine Vielfalt. Nicht umsonst wird der Kanton auch ?Kanton der Regionen? genannt. Das in Mittelland und im Jura gelegene Gebiet bietet mediterran anmutende Landstriche, die idyllische Flusslandschaft der Aare oder die imposanten Juraketten. Im Schwarzbubenland, den durch den Jura vom restlichen Kantonsgebiet getrennten Distrikten Dorneck und Thierstein, gesellt sich außerdem eine einladende Hügellandschaft hinzu. Mehr Informationen »
Kanton St. Gallen
Mitten in EuropaIm Kanton St. Gallen hat man seine Nachbarn offenbar gern in Sichtweite. Vom berühmten Säntisgipfel inmitten des Kantons aus, kann man in nicht weniger als sechs verschiedene Länder sehen: Schweiz, Deutschland, Österreich, Liechtenstein, Frankreich und Italien. Und auch die angrenzenden Kantone sind Legion: St. Gallen teilt Grenzabschnitte mit Graubünden, Glarus, Schwyz, Thurgau und den beiden Halbkantonen Appenzell Innerrhoden und Außerrhoden, die das St. Gallener Kantonsgebiet komplett umschließt. Doch, doch: Die Region liegt zwar im Nordosten der Schweiz, aber mitten in Europa - und bietet zu jeder Jahreszeit Urlaubsziele für jeden Geschmack. Mehr Informationen »
Kanton Tessin
Italien in der SchweizDas Tessiner Panorama scheint den Geist zu beflügeln: Unter anderem inspirierte es Hermann Hesse zu seinem Welterfolg "Der Steppenwolf". Der Schriftsteller verbrachte einen Gutteil seines Lebens in dem kleinen Örtchen Montagnola oberhalb Luganos mit Blick auf den Luganersee. An den natürlichen Vorzügen des Kantons Tessin hat sich bis heute nichts geändert: mediterranes Klima, herrliche Berg- und Seenlandschaften und ausgedehnte Kastanienwälder, die in ihrer Reinheit und Größe einzigartig auf der Welt sind. Wegen seiner südlichen Lage wird das Tessin auch italienische Schweiz genannt. Der Bezug liegt nahe: Mit Italien teilt sich der Kanton weit über die Hälfte seiner Grenze und auch die Amtssprache des Kantons ist italienisch. Mehr Informationen »
Kanton Thurgau
Reich beschienene FlureDen Vorzügen ihrer Heimat haben die Thurgauer ein eigenes Lied gewidmet. Im Thurgauerlied, der Hymne des Kantons Thurgau, heißt es: "O Land, das der Thurstorm sich windend durchfließt, dem herrlich der Obstbaum, der Weinstock entsprießt." Weiterhin ist in den Strophen die Rede von blühenden Wiesen, Kornfeldern, Bergen, Tälern und von der Sonne reich beschienenen Fluren. Und in der Tat kann der im Nordosten der Schweiz gelegene Kanton zwischen Bodensee und Schweizer Voralpen mit einer malerischen und von sanften Hügeln geprägten Landschaft aufwarten, deren Idylle scheinbar nur von ihrer Fruchtbarkeit übertroffen wird. Mehr Informationen »
Kanton Uri
Perle an der ReussAls einer der drei Urkantone, die sich 1291 zur Eidgenossenschaft zusammenschlossen, bildet der Kanton Uri einen Teil der Keimzelle, aus der sich im Lauf der Jahrhunderte die Schweiz entwickelt hat. Malerisch zwischen Vierwaldstättersee und Gotthardmassiv gelegen, ist durch die von Bergen geprägte Topografie das Gros der Kantonsfläche nicht landwirtschaftlich nutzbar. Auch die Besiedlung des Kantons wird durch die geografischen Besonderheiten beeinflusst: Drei Viertel der Urner wohnen in der Reussebene. Sie wird von der Reuss durchflossen, die im Gotthardmassiv entspringt und im Vierwaldstättersee mündet. Nach Rhein, Aare und Rhône ist sie der viertgrößte Fluss des Landes. Mehr Informationen »
Kanton Waadt
Hauptstadt der OlympionikenMan benötigt nicht viel Zeit, um bestens nachvollziehen zu können, warum sich das Internationale Olympische Komitee 1915 in Lausanne niederließ. Es reicht, den Blick einmal schweifen zu lassen: Der malerische Hauptort des Kantons Waadt liegt inmitten der herrlichen, von flachen Hügeln geprägten Landschaft des Waadtländer Mittellandes, während sich im Nordwesten die Gipfel des Jura und im Südosten das Alpenmassiv am Horizont abzeichnen. Doch nicht nur die Berge begrenzen das Kantonsgebiet, mit Genfer- und Neuenburgersee stellen zwei der größten Gewässer Mitteleuropas ebenfalls natürliche Grenzen dar. Zudem kennzeichnen mehrere Ex- und Enklaven im Norden und Süden die Region. Mehr Informationen »
Kanton Wallis
Kanton der SuperlativeKaum zu glauben, aber wahr: Im Kanton Wallis liegt eines der trockensten Täler Europas. So kommt das untere Wallistal auf gerade einmal 85 Regentage im Jahr. Grund: seine besondere Lage zwischen den Walliser Alpen im Süden und den Berner Alpen im Norden. Beide Gebirgsmassive fangen nahende Regenwolken ab. Das trockene und warme Steppenklima des Tales nimmt natürlich Einfluss auf die Flora der Region. Nicht umsonst finden sich in der Walliser Gemeinde die nördlichsten Safrankulturen innerhalb Europas. Und es ist wohl auch den klimatischen Bedingungen geschuldet, dass der Kanton Wallis das größte Weinanbaugebiet der Schweiz darstellt. Mehr Informationen »
Kanton Zug
Viel Betrieb in der Multikulti-ZentraleSeit Langem genießt der Kanton Zug den Ruf, besonders offen mit Zugereisten und neuen Kantonsbewohnern umzugehen. Nicht umsonst gilt der Kanton in der Zentralschweiz als multikulturelles Zentrum: Seine über Hunderttausend Bewohner setzen sich aus stolzen 120 Nationen zusammen. Und auch wenn Deutsch die offizielle Amtssprache ist, stellt Mehrsprachigkeit meist nicht eine Ausnahme, sondern die Regel dar. Dank des gelebten Multikulturalismus siedeln sich Unternehmen gerne in Zug an. Wohl auch aus diesem Grund kann der kleinste Ganzkanton der Schweiz trotz seiner geringen Größe mit einer relativ hohen Bevölkerungsdichte aufwarten. Ein Ausflug ins Grüne verrät jedoch, dass auch die traumhafte Landschaft des Kantons dabei eine entscheidende Rolle spielen dürfte. Mehr Informationen »
Kanton Zürich
Groß, größer, ZürichBis ins dritte Jahrtausend v. Chr. reichen die ältesten Besiedlungsspuren zurück, die bislang auf dem Gebiet des Kantons Zürich entdeckt wurden. Aber nicht nur geschichtlich, sondern auch hinsichtlich von Bevölkerung und Wirtschaft kann der Kanton mit beeindruckenden Daten aufwarten. Mit 1,32 Millionen Einwohnern ist er der bevölkerungsreichste Kanton der Schweiz und auch wirtschaftlich stellt er die schweizweit stärkste Region dar. Viele Banken und Versicherungen haben hier ihren Sitz. Geprägt wird der Kanton vor allem von Zürich, mit knapp 370000 Einwohnern größte Stadt des Landes. Im Großraum Zürich, der den größten Teil des Kantonsgebietes einnimmt, leben insgesamt sogar über eine Million Menschen. Mehr Informationen »

