Basel - Charmantes Zentrum im Dreiländereck
Basel liegt im Dreiländereck Deutschland, Frankreich, Schweiz im Dreieck zwischen Schwarzwald und Vogesen. Es ist die mit rund 244 m ü M am tiefsten liegende Schweizer Stadt nördlich der Alpen. Basel hat zwar eine bedeutende Chemie- und Pharmaindustrie ist aber auch ein internationaler Forschungs- und Wirtschaftsstandort.
Sonnenschein am Rhein
Aufgrund der Lage im Dreiländereck im Rheintal hat Basel ein ausgesprochen mildes Klima und überdurchschnittlich viel Sonnenschein, den man auf der berühmten Rheinpromenade genießen kann. Dort besteht die Möglichkeit, bis in die Abendstunden das Treiben auf und neben dem Fluss beobachten zu können. Es ist nur ein Katzensprung ins Elsass oder in den Schwarzwald, wo man kulinarische Köstlichkeiten aller Art und jeder Küche genießen kann. Man braucht die Stadt aber nicht verlassen, auch direkt um Basel herum findet man Naherholungsgebiete, Parks, den Botanischen Garten oder den Basler Zolli. So heißt hier der Zoo und ist der älteste Tierpark der Schweiz und für seine Vielfalt bekannt. Ein Ausflug auf dem Rhein, ein Besuch im Archäologie Park oder ein Besuch im Museum, es ist alles möglich.
Stadt der Museen
Besonders zu erwähnen ist hier das Kunstmuseum Basel, das die älteste öffentliche Kunstsammlung der Welt enthält. Diese wurde bereits 1661 von der Stadt gekauft und man kann Werke von Holbein ebenso besichtigen wie eine Sammlung der klassischen Moderne und amerikanischer Kunst. Kunstliebhaber können in der Fondation Beyeler eine der renommiertesten privaten Kunstsammlungen der Welt betrachten. Erwähnenswert sind außerdem noch das Kantonsmuseum, das Sportmuseum sowie die Museen bei den Rheinsalinen (bei denen man wunderbar ausspannen kann) und in der Salzkammer. In Basel gibt es über 40 Museen sowie das erste Musical Theater der Schweiz. In dieser Stadt finden jährlich über 1000 Konzerte statt. Bekannte Persönlichkeiten Basels sind nicht nur der Tennis Profi Roger Federer sondern auch der Fußballer Alex Frei und der Filmemacher Artur Cohn. Johann Peter Hebel und Carl Jacob Burghardt wurden ebenfalls in Basel geboren.
Brunnen und Münster
Wie in Bern findet man auch in Basel viele alte Brunnen, z. B. den Augustinerbrunnen oder den Spalenbrunnen mit seinem Holbeinmotiv. Die Besucher der Stadt können den Marktplatz mit seinem 1514 erbauten Rathaus besichtigen. Dieses Gebäude ist mit wunderschönen Malereien verziert und noch heute der Regierungssitz des Kantons Basel-Stadt. Vor dem Rathaus findet Vormittags der Wochenmarkt statt. Die Gäste können dort zwischen den Ständen herumschlendern und die Waren prüfen und kaufen. Der Münsterplatz ist ebenfalls eine Besichtigung wert. Das romanisch-gotische Münster auf einer über dem Rhein gelegenen Terrasse ist das Wahrzeichen der Stadt. Von dort aus hat man eine wunderbare Aussicht über den Rhein und die Stadt bis hin zu den Vogesen und dem Schwarzwald. Um diese Aussicht genießen zu können, muss man aber erst einen der hohen Türme erklettern; das ist auch eine sportliche Leistung. Der Fischmarkt, der Barfüßerplatz, alles das ist sehenswert. Deshalb sollte man sich die Zeit nehmen und die Stadt Basel und Ihre Umgebung gründlich erkunden.
Allerlei Sehenswertes in und um Basel
Wer die Zeit hat und auch Umland besuchen will, sollte sich die Ruinen der alten Römersiedlung in Augst oder die historischen Altstädte in Liestal oder Laufen ebenso ansehen wie den Dom in Arlesheim. Erholsam und genügsam ist eine Fahrt mit der Gondelbahn. Gäste, die genug Kultur genossen haben, können sich unbesehen ins Nachtleben stürzen. Auch dort wird für jeden Geschmack etwas geboten. Ob English Pub oder eine Bar im 31. Stock des Messeturmes. Man kann tanzen gehen oder es sich einfach in einer gemütlichen Kneipe gut gehen lassen; Basel sollte man einfach nur genießen.
Viel Verkehr am Grenzübergang
Der Grenzübergang Basel - Weil am Rhein ist einer der meistfrequentiertesten der Schweiz. Dementsprechend viele Staus bilden sich hier leider immer wieder, insbesondere zu den Ferienzeiten. Wenn die Möglichkeit besteht, sollte man unbedingt darauf verzichten, zu Stoßzeiten über die Grenze zu fahren. Ausweichrouten gibt es nämlich nicht.