Dem Himmel so nah
Gemeinsam mit
Flims und
Laax gehört Falera zur
Alpenarena, dem größten zusammenhängenden Wintersportgebiet in
Graubünden. Doch auch über darüber hinaus hat die kleine romanische Gemeinde einiges zu bieten und wird zu Recht als Perle der Tourismusregion bezeichnet. Vom Durchgangsverkehr verschont und auf einer Sonnenterrasse auf 1220 m Höhe gelegen kann man hier ruhige, entspannende Stunden verleben.
Historische Sehenswürdigkeiten
Das Wahrzeichen von Falera ist die
St. Remigius-Kirche aus dem 15. Jahrhundert, die auch im Wappen der Gemeinde abgebildet ist. Sie gehört zu dem bedeutendsten kulturhistorischen Bauten der gesamten Region und befindet sich etwas außerhalb des Dorfes auf der Mutta, einer Aussichtsterrasse, die schon von weitem sichtbar ist. Von der lange zurückreichenden Geschichte der Besiedlung der Gemeinde zeugen sensationelle Fundstücke wie eine Scheibennadel aus Bronze aus dem Jahr 1600 v. Chr., die in den Vierziger Jahren entdeckt wurde und mittlerweile im
Rätischen Museum von
Chur zu bewundern ist.
Astronomische Bedeutung
Wer in Falera zu Besuch ist, darf sich auf keinen Fall einen Aufenthalt im
Parc La Mutta entgehen lassen. Die größte und wichtigste Megalithenanlage der Schweiz entstand bereits in der Bronzezeit und steht deshalb unter archäologischem Schutz. Zu sehen sind dort u. a. zahlreiche Menhire, Opfer- und Schalensteine mit astronomischer und kalendarischer Bedeutung. Der 2003 erstellte Planetenweg von Falera nach
Laax zeugt ebenso von dem astronomischen Interesse der Gemeinde wie die
Sternwarte Mirasteilas, die 2007 eröffnet wurde und seitdem die größte
Graubündens ist.
Sport und Kultur dürfen nicht fehlen
Auch wenn sich Falera den Charme eines idyllischen, typisch Schweizerischen Bergdorfs erhalten hat, dürfen Touristen sich dennoch über eine interessante Abendgestaltung freuen, denn im Kultur- und Begegnungszentrum
La Fermata finden regelmäßig Konzerte, Festivals, Ausstellungen und Theateraufführungen statt. Die Sportmöglichkeiten in Form von Wandern, Biken und und und sind ebenfalls fantastisch.
Anreise
Von der Autobahn A 13 fährt man von
Chur aus noch gut 20 km auf der Route 19; am Dorfeingang muss man seinen PKW allerdings auf einem großen Parkplatz abstellen. Bei der Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln steigt man in
Chur vom Fernverkehr auf den Postbus um.