St. Moritz
Touristeninformation
St. Moritz - Mehr als Jetset und Champagnerklima
Obwohl die kleine Gemeinde inmitten der Oberengadinger Seenlandschaft nur gut 5.400 Einwohner umfasst, tummeln sich stets weit mehr Leute in dem beliebten Kurort. Auch der internationale Jetset lässt es sich hier gut gehen, weswegen im Ort zahlreiche Luxushotels wie das
Badrutt`s Palace zu finden sind und ebenfalls außergewöhnliche Sportarten wie Cricket on Ice oder Polo auf Schnee angeboten werden. Inzwischen ist der Name St. Moritz sogar als Marke für Stil, Eleganz und Klasse international geschützt worden.
Weltberühmtes Champagnerklima
Doch keine Sorge: Auch ganz normale Touristen fühlen sich in St. Moritz wohl! Das liegt nicht zuletzt am "Champagnerklima", das in diesem Fall nichts mit der High Society zu tun hat, sondern vielmehr die Tatsache beschreibt, dass die Sonne durchschnittlich an 322 Tagen im Jahr scheint und die Luft trotz intensiver Sonnenbestrahlung angenehm trocken ist. Die harmonische Einbettung in die Oberengadinger Landschaft mit ihren 90 Bergseen, das kosmopolitische Ambiente sowie ein hervorragendes Sportangebot in Sommer und Winter sind weitere Gründe für die Beliebtheit der Gemeinde. Deren Heilquellen waren übrigens schon in der Bronzezeit vor gut 3.000 Jahren bekannt, weit vor der ersten urkundlichen Erwähnung des Ortes (1139 n.Chr.). Den Startschuss für den Skitourismus legte eine Wette im September 1864: Der Hotel-Pionier Johannes Badrutt bot vier britischen Sommergästen an, im Winter wiederzukommen. Falls ihnen der Aufenthalt dann nicht gefalle, würde er die kompletten Reisekosten übernehmen, andernfalls dürften sie bleiben, solange sie wollten. Die Touristen reisten zu Weihnachten an - und erst Ostern wieder ab!
Im wahrsten Sinne Multikulti
Klassische Sehenswürdigkeiten gibt es in St. Moritz bis auf den Schiefen Turm, ein Rest der im 19. Jahrhundert abgebrochenen Mauritiuskirche aus der Zeit um 1500, eigentlich nicht. Die Stadt selbst ist die Attraktion! Mit überwiegend ausländischen Gästen aus aller Herren Länder, der Nähe zu Italien, der romanischen Sprache und der zum Großteil deutschsprachigen Bevölkerung treffen in St. Moritz verschiedene Kulturen aufeinander. Immer einen Besuch wert ist das Segantini Museum, das eine sehr gut sortierte Sammlung der Werke des italienischen Künstlers Giovanni Segantini beinhaltet. Zahlreiche Galerien wie etwa die rund um die Uhr zugängliche St. Moritz Design Gallery im Parkhaus Serletta sowie die Chesa Futura und der The-Murrezan-Komplex des britischen Stararchitekten Sir Norman Foster unterstreichen den modernen Charakter des Ortes. Im Sommer sollte man sich die internationale Kunstplattform St. Moritz Art Masters, das Festival da Jazz St. Moritz und die täglich stattfindenden Kurkonzerte nicht entgehen lassen. In den Wintermonaten locken u.a. das bekannte Pferderennen White Turf sowie der traditionelle Cresta Run.
Die perfekte Mischung aus Sport und Lifestyle
Auch wenn St. Moritz in erster Linie für seine Schneesicherheit und den damit verbundenen Wintersport wie alpinem und nordischem Skilauf, Bobrennen, Skispringen und Snowboardfahren bekannt ist, kann sich das Angebot im Sommer ebenfalls sehen lassen: Die Auswahl zwischen Mountainbiking, Inline-Skaten, Wandern, Windsurfen, Golf, Tennis und Segeln lässt garantiert keine Langeweile aufkommen. Neben den hervorragenden Sportmöglichkeiten kann in St. Moritz auch ausgiebig geshoppt werden. Am bekanntesten ist hier die Via Serlas, auf der sich eine Luxusboutique an die andere reiht. Doch auch kleine spezielle Läden mit verlockenden Angeboten wie der Engadinger Nusstorte gehören zum Stadtbild von St. Moritz. Lukullische Finessen in einer der zahlreichen Gastronomien und ein buntes Nachtleben, das aufgrund nur fußläufiger Entfernung zum Club-Hopping einlädt, runden das Angebot ab.
Anreise
Als bekannter Touristenort verfügt St. Moritz über gute verkehrstechnische Anbindungen. Während man aus München am besten über Innsbruck, Ried im Oberinntal und Zernez anreist, empfiehlt sich für Urlauber aus Richtung Basel der Weg über Zürich, Chur, Thusis und Julier. Bahnreisende können ab Chur vom Fernverkehr in die Rhätische Bahn nach St. Moritz umsteigen.
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