Bischofszell ist eine politische Gemeinde und gleichzeitig Hauptort des gleichnamigen Bezirks im Kanton
Thurgau. Bei Bischofszell mündet die Sitter in die Thur und so ist die Landschaft geprägt von Wasserläufen. Im Jahr 2005 wuder dem Ort Bischofszell der Titel Rosenstadt zuteil.
Das kleine, gemütliche Bischofzell bietet alles, was Gäste für einen erholsamen, ruhigen und Naturnahen Urlaub wünschen: viele Sportmöglichkeiten, die von Schwimmen, Wandern, Radeln bis hin zu Reiten oder Fischen reichen. Der
Freizeitpark Niederbüren hält weitere Vergnüglichkeiten für die ganze Familie bereit: Minigolf, Dart oder Klettern auf einem der Erlebnisspielplätze; hier findet jeder, was er mag. Außerdem lohnt sich immer ein Ausflug an den Bodensee: dieser ist in nur 15 Minuten erreichbar und bietet eine schier unendliche Palette an Wassersportmöglichkeiten oder Aktivitäten jenseits des Wassers. Hier wird gesurft, gesegelt, getaucht und geplanscht; der romantische Spazierweg entlang des Ufers ist besonders in den Abendstunden ein unvergessliches Erlebnis.
In Bischofszell selbst finden Gäste eine Reihe von kulturellen Sehenswürdigkeiten, deren Besuch das Urlaubsprogramm vervollständigt: Das Rathaus, dessen prächtige Fassade wunderschön anzuschauen ist, wurde in den Jahren 1747-1750 errichtet. Auch das Innere kann sich sehen lassen: Neben herrlichen Stuckaturen ist die Decke des Bürgersaals mit einem 1980 neu geschaffenen Fresko von Karl Josef Manninger ausgestattet.
Die alte Stifts- und heutige katholische Stadtpfarrkirche St. Pelagius ist bereits im 9. Jahrhundert entstanden. Sie ist als dreischiffige Pfeilerbasilika mit Vorchor und abgeschrankten Seitenkapellen gestaltet. Heute noch im Original zu bewundern sind ein lückenloser Passionszyklus an der Südwest- und Südwand sowie eine Muttergottesstatue neben dem Nordwestzugang. Weiterhin schmücken herrliche Stuckaturen im Stil des Rokoko das Innere des Gotteshauses.
Der Grubplatz mit Zeitglockenturm führt den Besucher zurück in das 16. Jahrhundert: bereits 1548 entstanden, diente der Turm als Wohnort des damaligen Stadtwächters. Der Turm bildete das ehemalige Osttor der Stadtanlage, das sich nach erfolgter Bewehrung des vorstädtischen Gebietes zum Binnentor wandelte. Heute ist das Zimmer des damaligen Stadtwächters wieder eingerichtet; des Weiteren ist das Plattenmosaik mit den heimkehrenden Bischofszellern von der Schlacht am Gubel im Jahr 1531 zu bewundern.
Eine Zeitreise der besonderen Art werden Besucher im
Bischofszeller Museum finden: Das Museumsgebäude, bestehend aus zwei patrizischen Häusern aus der Mitte des 18. Jahrhunderts, findet sich direkt in der Altstadt neben dem Bogenturm. Zu bestaunen gibt es hier die Wohnkultur vergangener Epochen. Ergänzt wird die Ausstellung von Porzellan, Gegenständen der Kartographie, sowie Schätze des Alltags und Handwerkes. In authentisch und liebevoll gestalteten Wohnräumen können die verschiedenen Lebensräume von Spätgotik, über Barock und Rokoko bis hin in die frühe Moderne erkundet werden.