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Fondation Beyeler

Museen und Ausstellungen

Im Namen der Kunst

Um Wartezeit und ein wenig Schlangestehen kommt man bei einem Besuch der Fondation Beyeler nicht herum. Immerhin gehört das Museum mit über 340000 Besuchern jährlich zu einem der meist frequentierten der gesamten Schweiz - und im Bereich der klassischen Moderne zu den bedeutendsten der ganzen Welt. Die erlesene Auswahl berühmter Kunstwerke, die das Ehepaar Beyeler in einem halben Jahrhundert Sammlertätigkeit zusammengetragen hat, lockt Besucher von überall her an. Nicht umsonst kommen die Gäste zur Hälfte aus dem Ausland angereist. Aber der Reihe nach.

Vom Buchhändler zum Galeristen

Nachdem Ernst Beyeler 1945 das Antiquariat Schloss in Basel übernommen hatte, zog er es  in den folgenden Jahren konzeptuell auf links. Mit Feuereifer verwandelte er den Buchladen eine Galerie. Seine erste Ausstellung kuratierte er 1947, spätestens eingangs der 1950er Jahre waren die Wände des Ladens durchgehend mit Bildern bestückt. Der Grundstein für Beyelers Bedeutung Aufstieg zu einer der prominentesten Persönlichkeiten des Kunsthandels im 20. Jahrhundert war gelegt. 

Künstler von Weltruhm

In den folgenden 50 Jahren trug Beyeler gemeinsam mit seiner Frau Hildy eine der bedeutendsten Kunstsammlungen der Welt zusammen. Heute umfasst sie etwa 200 Bilder und Skulpturen. Viele der in ihr vertretenen Künstler genießen Weltruhm, darunter Pablo Picasso, Claude Monet, Paul Cézanne, Vincent van Gogh, Francis Bacon und Mark Rothko. Mit Roy Lichtenstein und Andy Warhol sind zudem die bedeutendsten Vertreter der Pop-Art mit einigen Werken vertreten. Außerdem fand das Paar Gefallen an 25 Zeugnissen der Stammeskünste aus Afrika, Alaska und der pazifischen Inselwelt.

Aufsehen erregendes Museumsgebäude

Lange Zeit war die Sammlung nicht öffentlich zugänglich gewesen. Das änderte sich erst, nachdem sie Anfang der 1980er Jahre in eine Stiftung überführt wurde. 1989 stellte das Madrider Museum Centro de Art Reina Sofia erstmals eine Auswahl von Bildern und Objekten aus dem Beyeler-Fundus aus. 1997 erhielt dann der Mailänder Architekt Renzo Piano den Auftrag, ein Museumsgebäude zu entwerfen und zu bauen. Das Ergebnis übertraf alle Erwartungen. Inzwischen gilt auch das lang gestreckte Haus im Basler Stadtteil Riehen als Bauwerk von Weltrang.

Regelmäßige Sonderausstellungen

Insgesamt warten 3800 qm Ausstellungsfläche auf Kunstinteressierte, ein Drittel ist für Sonderausstellungen reserviert. Auch der Garten des Museums wird regelmäßig in die Ausstellungen einbezogen. 1998 machten hier Christo und Jeanne Claude mit ihren verhüllten Bäumen Furore. Er kann ohne Eintritt besucht werden.

Weiterführende Links

http://de.wikipedia.org/wiki/Fondation_Beyeler

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