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Hexenmuseum Schweiz - Auenstein

Museen und Ausstellungen

Seit April 2009 verfügt die kleine Gemeinde Auenstein zwischen Basel und Zürich über eine neue Attraktion: Im Hexenmuseum werden Besucher nicht nur in die magische Welt der Zaubertränke und Kristallkugeln eingeweiht, sie erfahren auch allerlei Wissenswertes über die wahrhaft düstere Zeit der Hexenverfolgung. Ziel ist es, Vorurteile und Berührungsängste abzubauen.

Kräuter, Kristallkugeln und Amulette

Das Hexenmuseum verfügt über drei Haupträume auf insgesamt 150 Quadratmetern. Im ersten Raum erhalten die Besucher eine Lehrstunde in Kräuterkunde: Hier findet man magische Wurzeln und Heilkräuter aus aller Welt und unterschiedlichen Epochen. Optimal ergänzt wird dieser Ausstellungsteil durch den museumseigenen Kräuter-Pflanzengarten. Mystischer geht es im Divinationsraum zu, der sich den verschiedenen Formen des Wahrsagens, Hellsehens und Orakeln widmet. Neben Orakel- und Tarotkarten laden Runen und Kristallkugeln zu übersinnlichen Spekulationen ein. Auch Orakeltassen zum Kaffeesatzlesen dürfen natürlich nicht fehlen. Eher dokumentarischen Charakter hingegen hat der dritte und größte Raum des Museums, in dem die Besucher einen umfassenden Einblick in die Welt der Schweizer Rituale und Sagen erhalten. Talismane, Amulette und sonstige Mittel zum Schutz vor Alpträumen, dem bösen Blick oder dem Toggeli, einer Sagengestalt in den Schweizer Alpen, die sich angeblich bösartig gegenüber Menschen und Tieren verhält. Alte Zauberbücher und Athame (zeremonielle Dolche) sind hier ebenso ausgestellt wie eine umfangreiche Bronzen-Sammlung griechischer, römischer, keltischer und germanischer Götter.

Neue Abteilung Hexenverfolgung

Am 04. Oktober 2009 wird eine vierte Abteilung im Hexenmuseum eröffnet. Diese setzt sich intensiv mit der Zeit der Hexenverfolgung im Mittelalter und der frühen Neuzeit auseinander und widmet sich damit einem sehr düsteren Kapitel der Schweizer Geschichte. Über 400 Jahre lang wurden unzählige Frauen, aber auch Männer und Kinder, als Hexen denunziert und deswegen getötet. Wie genau eine solche obrigkeitliche Hexenjagd aussah und welchen Leidensweg eine als Hexe angeklagte Person bis zum Scheiterhaufen durchlaufen musste, wird den Besuchern eindrucksvoll vor Augen geführt. Zahlreiche Bilder, Originaldokumente, Schrifttafeln und Hörstationen runden diesen Teil der Ausstellung ab.

Führungen mit Kräutertrank

Neben Führungen für Schulklassen, Firmen oder Privatpersonen gibt es auch öffentliche Führungen, denen sich jeder Besucher nach vorheriger Anmeldung anschließen kann. Eventuell schwindende Kräfte nach so vielen spannenden und ungewöhnlichen Eindrücken werden im Anschluss mit einem Kräutertrank wieder zu neuem Leben erweckt. Zu erreichen ist das Hexenmuseum am besten über die A 1 oder die A 3 sowie über die Hauptstraße 5 zwischen Aarau und Habsburg. Übrigens: Bei Vollmond öffnen sich die Museumspforten auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten von 20 bis 22 Uhr!


Weiterführende Links

http://www.hexenmuseum.ch/

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