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Kloster Allerheiligen (Schweiz)

Museen und Ausstellungen

Panoptikum des Wissens

Vielfalt ist eine Zier - und Wissen bekanntlich Macht. So gesehen, vereint das Museum zu Allerheiligen in Schaffhausen exklusive Charakteristika auf sich: Viele Wissensgebiete finden sich hier in historischer Kulisse, darunter Dauer- und Sonderausstellungen zu Archäologie, Geschichte, Kunst und Naturkunde. Ein Großteil der Sammlung ist in den Gemäuern des Klosters Allerheiligen untergebracht, dessen Geschichte fast 1000 Jahre in die Vergangenheit reicht. Das neuere Museumsgebäude ist deutlich jünger: Mit seinem Bau wurde zwar Anfang der 1920er Jahren begonnen, die Eröffnung fand jedoch erst 1938 statt.

Fast 1000 Jahre Geschichte

Gestiftet wurde das ehemalige Benediktinerkloster im Jahr 1049 von Eberhard VI. von Nellenburg. Nach der Segnung des Bauplatzes durch Papst Leo IX. begannen die Bauarbeiten, die 25 Jahre verschlangen. 1095 war dann die Errichtung des Münsters vollendet. Bis heute besteht die Kirche in ihrer damaligen Form, von Renovierungen einmal abgesehen. Sie wird als der größte romanische Sakralbau der Schweiz betrachtet. Zur historischen Anlage des Klosters zählen zudem ein Kräutergarten sowie der schweizweit größte begehbare Kreuzgang. Neben den Klostergebäuden gehört außerdem eine alte Kammgarnspinnerei zum Museum. 

Faszinierende Zeitreisen

In den Dauerausstellungen des Museums wird die Geschichte der Region Schaffhausen von allen Seiten beleuchtet. Auf über 800 qm Fläche lassen sich im Rahmen der Ausstellung "Schaffhausen im Fluss" 1000 Jahre Kulturgeschichte des Landstrichs nachvollziehen. Die archäologische Ausstellung im Erdgeschoss lädt zu einer faszinierenden Zeitreise von der Altsteinzeit bis zum Mittelalter. Eine umfangreiche Sammlung von Fossilien und Gesteinen dient bei der naturgeschichtlichen Ausstellung zur Erhellung der geologischen Vergangenheit Schaffhausens. Im zweiten Obergeschoss werden zahlreiche Exponate aus der Schweizer Kunst gezeigt.

Einblicke in vergangene Kulturen

Erst kürzlich wurde ein weiterer Höhepunkt in das Museumsprogramm integriert. In seinem Testament überließ der Industrielle Marcel Ebnöther dem Museum seine Privatsammlung: Rund 1000 archäologische Exponate aus dem mediterranen, vorderasiatischen und lateinamerikanischen Raum. Sie offerieren unter dem zusammenfassenden Topos "Vom Toten Meer zum Stillen Ozean" tiefe Einblicke in längst untergegangene Kulturen. Die Ausstellung hat in einer ehemaligen Kammgarnspinnerei Platz gefunden. Mit dem Museumsgebäude ist sie über eine Brücke verbunden.

Weiterführende Links

http://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Allerheiligen_(Schweiz)

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