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Museen und Ausstellungen

Das Museum für Kommunikation in Bern bietet Spaß und Wissen für die ganze Familie. Es ging aus dem Berner Postmuseum hervor, das bereits 1949 Ausstellungen im Bereich des Post- und Verkehrswesens anbot. Nach und nach erweiterte man die Sammlung mit Gegenständen aus den neu entstehenden Medien, bis man 1996 das moderne Museum in der Helvetiasstraße eröffnete. Das Museum für Kommunikation zählt zu den besucherstärksten Sammlungen der Schweiz, und sollte auch bei Ihrem Besuch der Schweizer Hauptstadt auf dem Programm stehen. Ziel der Einrichtung ist es, die Geschichte der zwischenmenschlichen Kommunikation mit viel Spaß und Interaktivität Besuchern näher zu bringen. Ausstellungen zu allen Zweigen der Kommunikation, von Körpersprache bis IP-Telefonie, stellen dabei nicht nur Technik, sondern vor allem den Menschen in den Mittelpunkt.

Drei Dauerausstellungen des Museums erklären anschaulich den Zusammenhang zwischen Kultur und Kommunikationstechnologie. Hier können Sie zum einen die Entwicklung der zwischenmenschlichen Interaktion im Laufe der Jahrhunderte sehen: Von der Körpersprache der Neandertaler bis hin zum Austausch mit dem Computer dokumentiert das Museum alle Entwicklungsschritte. Die Ausstellung "Computer und digitale Kultur" zeigt, was sich in den vergangenen Jahrzehnten in der Informationstechnologie getan hat. Auf 600 m² werden die riesigen Großrechner von damals genauso präsentiert wie Lochkartenmaschinen aus den 1930er Jahren. Besonders unterhaltsam ist der Game-Emulator, mit dem Sie nach Herzenslust die beliebten Arcade-Spiele der 1980er Jahre zocken können. Für ruhigere Gemüter empfiehlt sich der Besuch der Dauerausstellung "Welt der Briefmarken", in der die internationale Geschichte der Philatelie mit zahlreichen Katalogen und kulturellen Besonderheiten erläutertet wird.

Im Fachbereich "Kultur des Schreibens" erfahren Sie Spannendes über die Entwicklung von Papyrusrolle bis hin zur papierlosen SMS. Hier darf auch selbst mit einer Gänsefeder das Schreiben des 18. Jahrhunderts ausprobiert werden. In der Telefonie-Abteilung dokumentieren 7000 Objekte die Entwicklung des ersten Telefons bis zum Handy mit Videofunktion. Auch wird die Entstehung des Fernsehens und des Radios anschaulich und durch viele interaktive Spielmöglichkeiten erklärt. Sie können beispielsweise Ihre eigene Radiosendung herstellen und so den Job eines Moderators mal ausprobieren. Auch bietet das Museum für Kommunikation eine Sammlung von Werken der bildenden Kunst aus dem Bereich der Neuen Medien.

Falls Sie das Abenteuer in die Welt der Kommunikation zusammen mit Ihren Kindern planen, kommt garantiert keine Langweile auf. Zahlreiche Spielstationen und Workshops laden ein, die verschiedenen Medien auf kindgerechte Weise auszuprobieren. Besonders reizvoll ist eine extralange Rohrpost, durch die die Kleinen quer durchs ganze Museum ihre Botschaften verschicken können. Das Museumscafé serviert auch warme Mahlzeiten. Jeden Sonntag werden kostenlose, einstündige Führungen angeboten. Das Museum ist Dienstag bis Sonntag jeweils von 10.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt für Erwachsene beträgt 9 CHF.-, Kinder bis 16 Jahre zahlen nur 3 CHF.-.

Weiterführende Links

http://www.mfk.ch/


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