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Naturhistorisches Museum der Burgergemeinde Bern

Museen und Ausstellungen

Auf den Hund gekommen

Berühmte Hunde gibt es viele: Man nehme nur Rudolph Moshammers Daisy, Laika, der erste Erdenbewohner im All oder Buddy, den Hund des ehemaligen amerikanischen Präsidenten Bill Clinton. Einer der berühmtesten Vierbeiner der Welt ist jedoch Bernhardinerhund Barry. Über 40 Menschen soll er während seiner Zeit beim Lawinenrettungsdienst vor dem Tod bewahrt haben. Nach seinem Tod 1814 wurde sein Fell präpariert. Heute ist er unumstrittener Publikumsliebling in einem der bedeutendsten Naturkundemuseen der Schweiz, dem Naturhistorischen Museum der Burgergemeinde Bern. 100000 Menschen statten ihm im Jahr einen Besuch ab.

220 Dioramen

Berühmt ist das Museum jedoch nicht nur für den vierbeinigen Lebensretter. Insbesondere seine über 220 Dioramen, in denen präparierte Tiere aus der Schweiz und Afrika in Lebensgröße präsentiert werden, finden weltweit Beachtung. Vor allem afrikanische Tiere sind stark vertreten. Der Berner Großwildjäger Bernhard von Wattenwyl hatte dem Museum in den 1920er Jahren eine umfangreiche Sammlung afrikanischer Großtiere vermacht. Darüber hinaus verfügt das Museum unter anderem über Sammlungen von Mineralien, Goldproben, Meteoriten und Wirbellosen.

Kooperation mit der Universität

Insgesamt ist das Museum in drei Bereiche aufgeteilt: Mineralogie, Paläontologie sowie wirbellose Lebewesen und Wirbeltiere. In allen Disziplinen wird im Museum auch geforscht. Wissenschaftliche Korrektheit ist dabei gewährleistet: In Forschung und Lehre kooperiert das Museum eng mit der Berner Universität. Durch die Zusammenarbeit kommt das Museum in den Genuss einer öffentlichen Förderung durch den Kanton Bern. 1998 wurde das Museum um einen Neubau erweitert. In ihm ist heute die erdwissenschaftliche Ausstellung untergebracht.

Interessante Dauerausstellungen

Das Naturhistorische Museum in Bern bietet seinen Gästen mannigfaltige Dauerausstellungen. So führt die Ausstellung ?Steine der Erde? anhand von Steinen durch die Erdgeschichte, im Rahmen der Präsentation ?Lebens(t)raum Afrika? werden über 100 afrikanische Säugetiere in 33 Dioramen gezeigt. Eine große Skelettschau lässt einem so manchen wohligen Schauer über den Rücken fahren. 1978 kam der Abschnitt ?Fernost ganz nah? hinzu. Er präsentiert Vertreter der asiatischen Säugetierwelt, wie zum Beispiel Nashörner, Tiger oder Orang-Utans. Weitere Ausstellungsteile behandeln nordische Tiere, Tiere der Schweiz, Tiere in der Stadt, Käfer oder das Thema ?Flossen-Füße-Flügel?.


Öffentlich-rechtlicher Träger

Trägerin des Hauses ist die Burgergemeinde Bern, eine öffentlich-rechtliche Körperschaft, die sich aus über 17000 Einzelpersonen zusammensetzt. Historisch reichen ihre Ursprünge reichen bis ins Mittelalter zurück. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts existiert sie in ihrer heutigen Form. Die Verfassung garantiert der Burgergemeinde ihr Existenzrecht. Im Gegenzug müssen alle Aktivitäten der Organisation dem Wohl der Allgemeinheit dienen. Neben dem Naturhistorischen Museum betreibt sie unter anderem die Burgerbibliothek, das Burgerspital und das Kultur-Casino Bern.

Weiterführende Links

http://de.wikipedia.org/wiki/Naturhistorisches_Museum_der_Burgergemeinde_Bern

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