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Salzmagazin

Museen und Ausstellungen

Goldrausch in Stans

Früher trug Salz den Beinamen "weißes Gold". Teilweise diente es sogar als Zahlungsmittel. Das bis heute gebräuchliche Wort "Salär" geht auf die Besoldung in Form von Salz zurück. Und weil sich mit dem Salzhandel viel Geld verdienen ließ, gehörten die Salzstraßen, auf denen das Mineral transportiert wurde, zu den wichtigsten Handelswegen. Kein Wunder also, dass man sich in Stans im Jahr 1699 dazu entschloss, dem begehrten Gut ein eigenes Lager zu bauen. Gleichzeitig sollte es als Kornspeicher dienen. Ein halbes Jahr nach dem Beginn der Arbeiten war der Bau abgeschlossen. Das Haus steht bis heute - und bildet neben Höfli, Winkelriedhaus und der Festung Füringen ein Viertel des Nidwaldner Museums.

Vielfältige Nutzung

Schon wenige Jahre nach seiner Fertigstellung wurde das Salzmagazin umfunktioniert. Grund: die Liberalisierung des Salzhandels durch die Aufgabe des so genannten Salzregals, ein obrigkeitliches Monopol auf die Salzgewinnung. Zunächst beheimatete das Salzmagazin ein Theater, später dann eine Mädchenschule. 1872 fand schließlich die Sammlung des Historischen Vereins Platz in dem Haus. Schnell setzte sich jedoch die Erkenntnis durch, dass der umfangreiche Fundus wegen des begrenzten Platzes kaum angemessen präsentiert werden könnte. Deshalb wurde die Sammlung wieder ausgelagert. Seit 1907 werden alle drei Etagen für wechselnde Ausstellungen des Nidwaldner Museums benutzt.

Präsentation von Wechsel- und Sonderausstellungen

Dauerausstellungen sucht man im Salzmagazin vergebens. Das Gebäude im Herzen der kleinen Stadt dient ausschließlich der Präsentation von Wechsel- und Sonderausstellungen. Ihr Fokus liegt auf der schweizerischen und nidwaldnerischen Gegenwartskunst. Immer wieder kommen außerdem historische Themen zum Tragen. Die Öffnungszeiten sind variabel und werden für jede Ausstellung neu festgelegt. Über sie und die aktuellen Ausstellungen kann man sich auf der Homepage des Nidwaldner Museums informieren.

Weiterführende Links

http://de.wikipedia.org/wiki/Salzmagazin

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