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Asphaltminen in Val-de-Travers


Die Asphaltminen im Val-de-Travers des Kantons Neuenburg sind ein spannendes Relikt aus dem 17. Jahrhundert. Sie tauchen ein in eine Welt, die an Jules-Vernes "Reise zum Mittelpunkt der Erde" erinnert. Sie entdecken, unter welch widrigen Bedingungen die Minenarbeiter seit 1711 bis 1986 in den dunklen Stollen arbeiteten. Hier wurde in 100 km Gängen wertvolles Erz abgebaut.
Der griechische Arzt Eyrinis d'Eyrinis entdeckte das Asphaltvorkommen 1711. Zuerst war es nur zu medizinischer Anwendung gedacht: Asphalt galt bis weit ins 18. Jahrhundert hinein als Universalheilmittel. Erst 100 Jahre später, von 1812 an, wurde industriell abgebaut. In der Mine sollten Sie sich warm einpacken, um den Besuch bei 8° zu genießen. Zahlreiche Informationen warten in dem Museum untertage auf Sie. So erfahren Sie zum Beispiel, dass der hier abgebaute Asphalt für New Yorker, Londoner oder Pariser Straßen verwendet wurde. Oder, dass 11 Grubenpferde eine Schicht von 12 Stunden verrichtet wurden. Bis 1975 arbeiteten die Tiere in den Stollen. Ab dann wurden Elektro-Grubenlokomotiven eingesetzt. All das und noch viel mehr lehr Sie der 1 km lange, umgebaute und gesicherte Museumsstollen. Nach einem Besuch unter Tage lädt Sie das Restaurant zu der Spezialität der Region ein: Beinschinken in Asphalt gekocht. Probieren Sie das berühmte Gericht! Die Mine öffnet ganzährig und bietet zweimal täglich Besichtigungen an. Um 10:30 und 16:30 werden Sie professionell durch die Stollen geführt.

Weiterführende Links

http://www.gout-region.ch/mines.php?lg=de

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