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Gurtenfestival Bern


Grüner Daumen hoch

Eine der beschaulichsten Stellen Berns liegt 850 Meter über dem Meer. Seitdem auf dem Gurten, dem Hausberg der Stadt, ein Aussichtsturm installiert wurde, gibt es innerhalb der Stadtgrenzen kaum einen schöneren Platz. Immerhin reicht der Blick von den Berner Alpen bis zum Jura. Ihren Gurten wussten die Berner schon immer zu schätzen, Gesetze schützen ihn gegen störende Bebauung und Zersiedlung und im 19. Jahrhundert wurde sogar ein Bier nach dem Berg benannt: Das Gurtenbier existiert bis heute. Punktum: Seit 200 Jahren ist der Gurten ein beliebtes Ausflugsziel. Ganz besonders im Juli: Zum Gurtenfestival kraxeln alljährlich gleich Zehntausende auf seine Hänge.

Gurten muss man sich verdienen

Glaubt man den offiziellen Zahlen, zog das Gurtenfestival 2009 35000 Zuschauer nach Bern. Damit ist es eines der größten Festivals der Schweiz - und sicher eines, das man sich verdienen muss. Mit ankommen allein ist es nämlich nicht getan: Um das Festivalgelände zu erreichen, muss die Standseilbahn bemüht oder eisern den Berg hoch marschiert werden. Standen in den frühen Jahren Folkmusik und Blues im musikalischen Fokus des Open Airs, rekrutieren sich die auftretenden Künstler mittlerweile aus der obersten Rock-, Alternative- und HipHop-Liga. Neben internationalen Topacts wie The Prodigy, The Cure, Oasis oder Franz Ferdinand lassen sich auch deutschsprachige Superstars wie die Fantastischen Vier, Herbert Grönemeyer oder Peter Fox für einen Auftritt auf dem Gurten nicht lange bitten.

Plattform für Schweizer Künstler

Explizit wichtig ist den Veranstaltern zudem der Blick auf die schweizerische Musikprominenz. Für sie wurde mit der Waldbühne eine eigene Plattform geschaffen, auf der sich eidgenössische Heroen wie Rapper Stress, das Mundartgespann Patent Ochsner oder Reggae-Mann Phenomden das Mikro in die Hand geben. Wert legen die Organisatoren auch auf ihren grünen Daumen. Im Rahmen einer Kooperation mit dem WWF wird seit 2004 versucht, den Kohlenstoffdioxid-Ausstoß während des viertägigen Open Airs so weit wie möglich zu senken. So geben die Stände Mehrweggeschirr aus, Sponsoren sorgen für Solarstrom und auf unnötige Transportfahrten wird, wenn möglich, verzichtet. Denn pro Festival fallen durch Anreise, Flüge, Transport oder Beleuchtung fast 650 Tonnen Kohlendioxid an. Feiern und gleichzeitig das Klima schützen: Wo geht das sonst?


Weiterführende Links

http://www.gurtenfestival.ch/
http://de.wikipedia.org/wiki/Gurtenfestival

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