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Montreux Jazz Festival


Legendär, legendärer, Montreux

Als 1971 während eines Auftritts von Frank Zappa das Casino von Montreux zu brennen begann, hingen schnell dichte Rauchwolken über dem Genfersee. Eine Band namens Deep Purple beobachtete das Szenario - und ließ sich zu einem der berühmtesten Songs der Rockgeschichte inspirieren: „Smoke On The Water“. Dem Jazz Festival Montreux dürfte damit ein Ehrenplatz unter den bekanntesten und populärsten Festivals der Welt sicher sein. Unter Fans anspruchsvoller U-Musik jedenfalls gelten die 16 Tage im Juli als Pflichttermin. Großen Anteil daran hat nicht zuletzt Claude Nobs, der Gründer des Festivals. Jedes Jahr gelingt es ihm aufs Neue, die besten und exklusivsten Künstler der Musikwelt nach Montreux zu locken.

Jazz als Basis

Gleich bei der ersten Ausgabe des Festivals im Jahr 1967 stand mit dem Piano-Virtuosen Keith Jarrett eine viel versprechende neue Jazz-Größe auf der Bühne. In den folgenden Jahren kamen dann Nina Simone, Ella Fitzgerald, Roberta Flack und Aretha Franklin. Schnell schlug das Festival auch in anderen Sparten Wurzeln. Jazz fungierte fortan als Basis, die mit Auftritten diverser Größen aus dem Rock- und Popbereich angereichert wurde - so funktioniert es bis heute. Um die Bedeutung des Festivals zu verdeutlichen, genügt ein Blick auf die Liste all jener Künstler, die im Lauf der Jahre in Montreux zu Gast waren. So beehrten Superstars wie Miles Davis, James Brown, Prince, David Bowie, John Lee Hooker, Eric Clapton, Led Zeppelin, Kraftwerk oder Leonard Cohen das Festival mit einem Auftritt.

Spontane Jamsessions keine Seltenheit

Den aktuellen Zeitgeist verliert man dabei keineswegs aus den Augen: In den letzten Jahren tummelten sich auch aktuelle Chartstürmer wie die Black Eyed Peas, James Blunt, Gnarls Barkley, Alicia Keys, Radiohead, Morcheeba oder The Roots auf den 16 Bühnen. Seit 1967 wird jedes Konzert mitgeschnitten, so dass inzwischen ein gewaltiges Archiv einzigartiger Bild- und Tonaufnahmen entstanden ist. Traditionell genießen die Künstler bei ihren Auftritten große Freiheiten, spontane Jamsessions und genreübergreifende Kollaborationen abseits der Bühnen sind deshalb keine Seltenheit. Eine Zusammenarbeit zwischen Queen und David Bowie brachte zum Beispiel den Song „Under Pressure“ hervor. Der neue Superlativ von legendär heißt nicht umsonst: Montreux Jazz Festival. Das Programm für 2010 wird am 29. April bekannt gegeben.


Weiterführende Links

http://www.montreuxjazz.com/news/index_fr.aspx
http://de.wikipedia.org/wiki/Montreux_Jazz_Festival

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