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Tanzend durch die Stadt

Hunderttausende zieht es Jahr für Jahr zur Street Parade in Zürich. Viele werfen sich schrill in Schale, Kostüme gehören zum guten Ton. Aber egal, ob aufgestylt oder nicht, eines haben alle dabei: die Tanzschlappen, ohne die man bei einer der größten Tanzveranstaltungen Europas zweifellos aufgeschmissen wäre. Einen Tag lang verwandelt sich die Limmatstadt in eine brodelnde Partyzone, bei der die europäische Elektronikgemeinde zu House, Techno, Trance, Progressive und Hardstyle den Asphalt rund um das Zürcher Seebecken zum Glühen bringt. Seinen Anspruch von einst hat sich die Street Parade bewahren können: 1992 war man als Demonstration für Liebe, Frieden, Freiheit, Großzügigkeit und Toleranz an den Start gegangen. Das gilt bis heute.

Partys im ganzen Stadtgebiet

Schon vormittags beginnt der Event. Vor den Bühnen rund um das Seebecken versammeln sich die Elektronikjünger, um sich für den Höhepunkt des Tages warm zu tanzen. Mit großen Umzugswagen geht es nämlich nachmittags Dezibel-stark und Beat-reich zweieinhalb Kilometer durch die Stadt, auf den Love Mobiles wühlt sich dabei viel DJ-Prominenz durch ihr Repertoire, unter anderem Szene-Gurus wie Paul van Dyk, Lexy & K-Paul oder Tom Novy. Traditionell endet der Tag im Hauptbahnhof bei der großen Mainstation-Party. Im Anschluss verteilt sich die Gemeinde auf die unzähligen Partys, die im ganzen Stadtgebiet veranstaltet werden. Ein Techno-Event der Superlative, das übrigens jedes Jahr unter einem anderen Motto steht. Claim 2009: „Still Have A Dream“.

Einschränkungen seitens der Stadt

Anders als die Love Parade, die seit Jahren immer wieder mit organisatorischen Problemen zu kämpfen hatte und zuletzt in Essen und Dortmund stattfand, ist die Street Parade kaum von Zürich zu trennen. Mit Besucherzahlen von bis zu einer Million stellt das Elektro-Fest schließlich einen enormen Wirtschaftsfaktor dar. Gleichwohl ereilten die Organisatoren in den letzten Jahren Probleme anderer Art: Nach einem merklichen Anstieg von Alkohol-, Drogen- und Gewaltexzessen verfügte die Stadt Zürich einige Einschränken. So wurden 2009 keine Sondergenehmigungen für Bars oder Soundanlagen im Freien mehr erteilt. Zudem wurden die Veranstaltungszeiten verkürzt und die Aufhebung der Polizeistunde auf das Innere der Kneipen beschränkt. Fehlen darf die Street Parade aber auch 2010 nicht im Eventkalender: Ihre 18. Ausgabe findet am 14. August statt.


Weiterführende Links

http://www.streetparade.ch/
http://de.wikipedia.org/wiki/Street_Parade

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