Viamala-Schlucht Graubünden


Die Viamala, räteromanisch "der schlechte Weg", bezeichnet eine enge und berüchtigte Stelle entlang des Hinterrheins zwischen Thusis und Zillis-Reischen im Kanton Graubünden. Der Streckenabschnitt von Chur zum San Bernadino-Pass ist eine wichtige Verkehrroute und wird von von dem unten tosenden Rhein begleitet. Die hier sehr enge Schlucht zeichnet sich noch dazu durch eine besondere Tiefe aus.
Schon die Römer nutzten diesen Weg, um nach Italien zu gelangen. Der wichtige Handelsweg beförderte Wein, Seide, Getreide und Baumwolle auf Pferderücken in die Schweiz. Heute können Sie durch einen Tunnel einfach und schnell nach Italien gelangen. Eine große Brücke überquert den südlichen Teil der Viamala, von welcher Sie einen grandiosen Blick hinunter in die Schlucht genießen können.

Für alle Kletterer ist das Schluchtelparadies ein Genuss. Wenn Sie den Ab- und Aufstieg etwas sanfter angehen lassen möchten, können Sie die 321 Stufen lange Treppe hinunter nehmen. Sie befindet sich zwischen der Rania-Brücke von 1836 und der Wildener-Brücke. Ein Kiosk bietet Ihnen Getränke und Snacks nach der anstrengenden Klettertour.

Fotos


Weiterführende Links

http://de.wikipedia.org/wiki/Via_Mala

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