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Motoren der Stadtgeschichte

Nicht umsonst zählen Fraumünster und Großmünster zu den wichtigsten Wahrzeichen Zürichs. Immerhin geht die Gründung der Stadt maßgeblich auf seine beiden ältesten Kirchen zurück. Vor über 1000 Jahren waren sie die Zentren der Zürcher Entstehungsgeschichte.

Zürich als Dreingabe

Beiden Gotteshäusern liegen spannende Gründungslegenden zugrunde. So soll der Baugrund des Fraumünsters den beiden Kaiserstöchtern Hildegard und Berta durch einen weißen Hirschen offenbart worden sein. 853 gründete Kaiser Ludwig dann den Damenstift Fraumünster - und legte die Ortschaft Zürich als Dreingabe obendrauf. Knapp 30 Jahre später fasste Kaiser Karl der Dicke den Bau einer Kirche auf einer nahe gelegenen Insel in der Limmat ins Auge. Auf ihr sollen die Stadtpatrone Felix und Regula den Märtyrertod gestorben sein. Der Legende nach hoben sie nach der Enthauptung ihre Köpfe auf und trugen sie einen Hügel hinauf. Dort steht heute das Zürcher Großmünster.

Fenster von Marc Chagall

Mit dem Bau des Fraumünsters wurde Mitte des 9. Jahrhunderts begonnen. In der Folge war der romanische Bau jedoch stets baulichen Veränderungen unterworfen. Vor allem der romanische Chor von 1250 und das gotische Querschiff der evangelisch-reformierten Kirche im Herzen der Zürcher Altstadt verdienen dabei Beachtung. Die fünf Glasfenster im Chor wurden 1967 von Marc Chagall geschaffen. Zehn Jahre später gestaltete Chagall zudem die Rosette des südlichen Querschiffs. Die Fenster des Künstlers gehören sicherlich zu den eindrucksvollsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Für ein Fenster im nördlichen Querschiff zeichnete außerdem der berühmte Schweizer Maler Augusto Giacometti verantwortlich.

Ausgangspunkt der Reformation

Das Großmünster liegt in unmittelbarer Nähe von Helmhaus und Bellevue. Bis zur Vollendung der romanischen Kirche im Jahr 1220 verstrich eine Bauzeit von insgesamt 120 Jahren. Im Lauf der Jahrhunderte wurden aber auch an ihr zahlreiche Umbauten vorgenommen, der imposante Doppelturm an der Westfassade besteht in seiner heutigen Form seit 1787. Eine Turmbesteigung lohnt sich: Von oben bietet sich ein wundervoller Ausblick auf die Stadt und den Zürichsee. Den ältesten Bauteil der Kathedrale bildet die Krypta. An ihren Wänden gibt es Wandmalereien aus dem 14.-15. Jahrhundert zu bestaunen. Überregionale Bekanntheit erlangte das Großmünster aber vor allem durch seinen berühmtesten Priester: Ulrich Zwingli. Der Reformator war ab 1519 in Zürich als Leutprediger tätig und machte das Großmünster zum Ausgangspunkt der deutschschweizerischen Reformation.


Weiterführende Links

http://www.fraumuenster.ch/


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