Das länderübergreifende Skigebiet
Südlich des Genfer Sees liegt beiderseits der französisch-schweizerischen Grenze eines der größten zusammenhängenden Skigebiete Europas, das zurecht den Namen "Les Portes du Soleil" trägt. Zwischen den Gipfeln von Mont Chéry (1826 m), Mont de Grange (2432 m) und Dents du Midi (3257 m) erstreckt sich in den Regionen
Wallis (Schweiz) bzw. Savoyen (Frankreich) ein Skiparadies, das auch den höchsten Ansprüchen gerecht wird. Insgesamt 13 einzelne Gebiete sind in den "Portes du Soleil" zusammengeschlossen; im
Wallis sind dies
Champéry , Morgins, Val d'Illiez, Les Crosets, Champoussin und
Torgon, in Savoyen gehören dazu Abondance, Avoriaz, Morzine, Les Gets, Châtel, St. Jean d'Aulps und La Chapelle d'Abondance. Mit einem einzigen Skipass sind alle diese Gebiete mit einander verbunden, das bedeutet grenzenloses Skivergnügen zwischen 950 und 2466 m Seehöhe. Wer seinen Skiurlaub lieber in traditioneller Atmosphäre und heimeligen Unterkünften verbringen möchte, wird auf der Schweizer Seite des Portes du soleil fündig; moderner und funktionaler geht es dagegen auf der französischen Seite zu.
Unendlich lange Abfahrten
Im gesamten Skigebiet gibt es insgesamt 279 bestens präparierte Pisten mit einer Gesamtlänge von 650 km, davon sind 170 km als leicht, 380 km als mittel und 100 km als schwer eingestuft, die längste Abfahrt "Chamossière" ist erst nach 11 km beendet. Nach oben geht es dann wieder mit einer von 204 Aufstiegshilfen (107 Schlepplifte, 83 Sessellifte, 4 Gondelbahnen, 10 Großkabinenbahnen), bei einer Beförderungskapazität von über 220.000 Personen/Stunde gibt es keine Wartezeiten. Wer eine große Runde im Skigebiet "abfahren" möchte, sollte möglichst früh beginnen, um den Rückweg noch rechtzeitig vor dem Ende des Liftbetriebes zu schaffen; in der Saison von Mitte Dezember bis Ende April fahren die Bahnen von 8:30-16:30 Uhr. Generell finden sich auf der Schweizer Seite des Gebietes die einfacheren Abfahrten.
Weitere Wintersport-Vergnügungen
Nicht nur die Alpinskifahrer, auch die Snowboarder kommen hier voll auf ihre Kosten, es gibt sieben Snowparks, drei Halfpipes und vier Anlagen für Boardercross. Der "Superpark" bei Les Crosets macht seinem Namen alle Ehre, aber auch Avoriaz ist ein Treffpunkt für Snowboarder; mitten im schweizerischen Ort Morgins gibt es einen Snowskatepark, in dem man seine Fähigkeiten testen kann. Insgesamt vier Rodelbahnen auf schweizerischer Seite sorgen für Spaß mit der ganzen Familie; die längste erstreckt sich auf über 4 Kilometern in Champoussin. Winterwanderfreunde können auf zahlreichen Routen die herrliche Landschaft erkunden: um
Champéry entfaltet sich ein 30 Kilometer langes Routennetz; weitere 13 Kilometer Wege finden sich um Morgins. Ein besonderes Vergnügen bieten die geführten Schneeschuhwanderungen, die sich von beiden Orten aus starten lassen.
Langlauf auf ausgezeichneten Loipen
Freunde des Langlaufes werden in Morgins und
Champéry fündig: von Morgins aus erstrecken sich insgesamt 20 Kilometer bester Loipe, davon 2 Kilometer für Skating. Hier gibt es eine Langlaufschule sowie eine Servicestation. In
Champéry können Freunde des Skatings auf satten 10 Kilometern genussvolle Routen fahren; auch hier gibt es Langlaufunterricht sowie eine Servicestation. Beide Gebiete verfügen über Pisten von leichtem über mittleren bis hin zu schwerem Anspruch. Empfehlenswert ist die schöne Route um den Lac de Morgins. Wer auch abends gemächliche Bahnen genießen möchte, kann dies auf der Loipe du Grand Paradis in
Champéry tun, die in Teilen beleuchtet ist, sowie auf der 3 Kilometer langen Piste du Lac in Morgins.
Kinder-Specials
Besonders die Orte Morgins und
Champéry halten besondere Angebote für Familien mit Kindern bereit. Hier finden sich neben speziellen Ski-Einrichtungen für Kinder (Teppichlift, Übungshang, Kinder-Skischule) auch ein Kinderrestaurant sowie ein Ski-Kindergarten, die für die optimale und professionelle Betreuung der Kleinsten sorgen.
Kulinarisches und Apres-Ski
An den Pisten und Talstationen gibt es genügend Möglichkeiten für einen zünftigen Einkehrschwung. Auf der schweizerischen Seite ist eher die ruhige Hüttenromantik zu finden, während in Frankreich die Partyzone mit Ski- und Schneebar überwiegt; dies gilt auch für die Abende, allein in Morzine gibt es 30 Bars und 3 Diskotheken.