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Alpenpanorama-Weg - Nationale Route 3

Wandern mit Alpenpanorama: Von Rorschach bis Genf


Der Alpenpanorama-Weg vom Bodensee zum Genfersee verspricht viel Aussicht auf die Alpengipfel, aber auch auf das Mittelland und den Jura. Die Route führt durch die intakte Kulturlandschaften der Voralpen, wo auch heute noch Milch und Käse in traditionellen Handwerksbetrieben und auf kleinen Alpen hergestellt werden. Urlauber wandern von Rorschach am Bodensee durch das Appenzellerland, das Toggenburg, die Zentralschweiz, das Emmental, das Schwarzenburger- und das Greyerzerland bis an die Riviera des Genfersees zur Metropole Genf.

Der überwiegende Teil der Wanderung verläuft durch die von Landwirtschaft geprägten Voralpen, wo traditionellerweise Milchwirtschaft betrieben wird. Kühe auf der Weide und Käsegerichte in den Bergwirtschaften sind denn auch zwei allgegenwärtige Begleiter auf dem Alpenpanorama-Weg. Erst am Genfersee werden die saftigen Alpwiesen von Weinreben angelöst. Eine weitere Eigenheit der Voralpen sind die Streusiedlungen, die auf die individuelle Landnahme der Allemannen im frühen Mittelalter zurückgehen. Die hingestreuten "Heimetli" im Appenzellerland und die Einzelhöfe auf den Kreten und Eggen des Napfgebiets sind Paradebeispiele für die traditionelle Kulturlandlandschaft in den Schweizer Voralpen.

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1. Etappe von Rorschach nach Trogen

Der Aufstieg zum Luftkurort Heiden und zum Kaienspitz wird mit herrlichen Ausblicken auf den Bodensee und zum Alpstein belohnt. Über Rehetobel wandert man ins Chastenloch hinunter, bevor es zum ehemaligen Landsgemeindedorf Trogen hinauf geht.

2. Etappe von Trogen nach Appenzell

Gleich hinter Trogen müssen die Wanderer zwei sanfte Hügel erklimmen, die einen spektakulären Blick auf den Säntis freigeben. Auch die Stadt St.Gallen, der Bodensee und das mild hügelige Appenzellerland sind zu erkennen. Die reich verzierten Bürgerhäuser des Zielortes Appenzell begrüßen die Wanderer schon von weitem.

3. Etappe von Appenzell nach Urnäsch

Hier können Wanderer ihrem Körper etwas Entspannung gönnen: Vom Innerrhoder Hauptort Appenzell verläuft der Weg recht ebenerdig nach Gontenbad mit seinen Moorbädern. Wer will, kann von dort auf dem "Barfussweg" nach Jakobsbad die Wanderschuhe ausziehen. Durch Wald und Wiesen geht es nach Urnäsch.

4. Etappe von Urnäsch nach Schwägalp

Urlauber wandern am Ufer des Flüsschens Urnäsch entlang, über saftige Wiesen und weite Matten, durch dunkle Nadelwälder und an rauschenden Wasserfällen vorbei zur Schwägalp hinauf. Hier ist auch die Talstation der Luftseilbahn zum Säntis mit seinem fantastischen Gipfelpanorama.

5. Etappe von Schwägalp nach Stein

Auf dieser Etappe wandern Urlauber durch sehr unterschiedliche Landschaften: Auf dem Weg nach Lutertannen erklimmen die Wanderer den prächtigen Aussichtspunkt Risipass. Auf den letzten Kilometern nach Stein im Toggenburg wechseln sich Wiesen und Alpweiden, naturnahe Flachmoore und Nadelwälder in bunter Folge ab.

6. Etappe von Stein nach Amden

Der recht lange Aufstieg von Stein zur Vorderen Höhe wird mit einer herrlichen Aussicht auf die Glarner Berggipfel belohnt. Eine abwechslungsreiche Höhenwanderung führt um den Gulmen herum, zum Mattstock hinüber und wieder abwärts nach Amden.

7. Etappe von Amden nach Siebnen

Drei Kantone, zwei Seen und ein großes Tal - die Linthebene - bestimmen den Charakter dieser Übergangsetappe von der Ost- in die Zentralschweiz. Die Route führt über einen historischen Treppenweg, dann entlang einer herrlichen Uferpromenade und durch ebene Wiesen.

8. Etappe von Siebnen nach Einsiedeln

Ein zünftiger Aufstieg zum Stöcklichrüz und eine prächtige Höhenwanderung um den nördlichen Teil des Sihlsees nach Einsiedeln stehen auf dem Programm dieser Etappe. Die St. Meinradskapelle am Etzelpass und das Geburtshaus von Paracelsus sind nicht nur bei Pilgern beliebte Zwischenhalte.

9. Etappe von Einsiedeln nach Unterägeri

Die abwechslungsreiche Voralpentour führt vom berühmten Klosterdorf Einsiedeln auf einem alten Pilgerweg über den Chatzenstrick zum fast ebenso berühmten Hochmoor von Rothenthurm. Weiter geht es über den Raten mit seiner herrlichen Aussicht zum lieblichen Aegerisee im Zugerland.

10. Etappe von Unterägeri nach Zug

Die Etappe durchs Herz des Zugerlandes ist landschaftlich sehr reizvoll. Urlauber wandern über Hochmoore, an unzähligen Kirschbäumen und dem Aussichtspunkt beim Alprestaurant Brunegg vorbei und gelangen nach einer Rast an der schmucken Kapelle St. Verena nach Zug.

11. Etappe von Zug nach Luzern

Erster Höhepunkt nach einer gemütlichen Wanderung entlang des Zugersees ist das aussichtsreiche Michaelskreuz mit Gasthof und Heiratskapelle. Nach einem sanften Auf und Ab folgt der Dietschiberg, wo man den Golfsport hautnah miterleben kann.

12. Etappe von Luzern nach Malters

Vom Sonnenberg lassen sich Luzern und die umliegenden Gemeinden trefflich überblicken. Einblick in die Geologie der Region bietet sodann die Ränggschlucht. Auf dem letzten Teilstück bis Malters wandelt man auf den Spuren des heiligen Jakobus.

13. Etappe von Malters nach Wolhusen

Diese Etappe verläuft vollständig auf einem der Hauptstränge des Jakobsweges. Höhepunkt ist die Anlage des Wallfahrtsortes Werthenstein mit einem berühmten Berner Gnadenbild und dem Gnadenbrünneli, das vor allem bei Augenleiden helfen soll.

14. Etappe von Wolhusen nach Napf

Viele Wege führen auf den Napf hinauf - aber keine Straße. Einer der schönsten Zugänge zum Gipfel ist der aussichtsreiche Höhenzug über Menzberg, den die Wanderer auf dieser Etappe beschreiten. Das Panorama vom Napf auf die Alpenkette, das Mittelland und den Jura gehört zu den prächtigsten Ausblicken der ganzen Schweiz.

15. Etappe von Napf zur Lüderenalp

Ein perfekter Panoramaweg durch die typischen Hügellandschaften des urtümlichen Emmentals steht auf dem Programm. In stetem Auf und Ab geht es auf einem meist breiten Höhenzug vom Napf, vorbei an kleinen Landwirtschaftsbetrieben, Alpen und durch Wälder zur Lüderenalp.

16. Etappe von der Lüderenalp nach Moosegg

Im Herzen des Emmentals führt die Route über einen langen Bergrücken mit verstreuten Bauernhöfen und herrlichen Panoramablicken hinunter ins breite Tal der Grossen Emme, bevor es wieder hinauf zur ebenfalls aussichtsreichen Moosegg geht.

17. Etappe von Moosegg nach Münsingen

Allmählich werden die Weiler größer und die Hügel runder und flacher - nur die herrliche Aussicht bleibt erhalten. Nach einem kurzen Aufstieg zur Blasenfluh ist die weitere Route des Weges fast nur noch ein gemütliches Abwärtsgehen bis ins breite Aaretal bei Münsingen.

18. Etappe von Münsingen nach Rüeggisberg

Vom breiten Aaretal wandern die Urlauber über den Belpberg, der wie eine riesige Insel in der Landschaft steht, ins Gemüseland Gürbetal und auf den Längenberg zu den eindrücklichen Ruinen des Klosters Rüeggisberg hinüber. Immer wieder bietet sich ein prächtiger Ausblick auf die Berner Alpen.

19. Etappe von Rüeggisberg nach Guggisberg

Ein letzter Blick auf die Berner Alpen mit ihren Zuckerhüten, dann geht es in den Schwarzwassergraben hinunter zur ältesten Betonbogenbrücke der Welt. Vom Schwarzenburger Plateau wandert man weiter durch Wiesen und Wälder aufs aussichtsreiche Guggershörnli.

20. Etappe von Guggisberg nach Schwarzsee

Vom bernischen Bauerndorf Guggisberg wandert man zum verträumten Weiler Hirschmatt hinunter. Weiter geht es über einen bewaldeten Hügelzug in den urtümlichen Sensegraben bei Zollhaus, dann in den Kanton Freiburg hinüber und der Warmen Sense entlang ins touristische Zentrum Schwarzsee.

21. Etappe von Schwarzsee nach Jaun

Vom lieblichen Schwarzsee wandern Urlauber zum Breccaschlund und in die spitze Kalklandschaft der Greyerzer Alpen. Weiter führt die Route über den flachen, von Gletschern ausgewaschenen Euschelspass nach Jaun ins einzige deutschsprachige Dorf des Bezirks Gruyères.

22. Etappe von Jaun nach Gruyères

Die flache Talwanderung führt zunächst zunächst am Ufer des sprudelnden Jaunbach entlang über die Sprachgrenze nach Charmey. Weiter geht es am Lac de Montsalvens vorbei, zur spektakulären Jaun-Schlucht hinunter nach Broc und zum berühmten Schloss Gruyères hinüber.

23. Etappe von Gruyères nach Les Paccots

Den mächtigen Moléson vor Augen und das Städtchen Gruyères im Rücken steigen die Wanderer zur Mittelstation Plan Francey hinauf. An der Nordwestflanke des Moléson entlang wandern sie nun ins waldreiche Voralpenland un schließlich abwärts nach Les Paccots.

24. Etappe von Les Paccots nach Vevey

Ein weißer Narzissenteppich im Mai und das ganze Jahr über eine fantastische Aussicht auf den Genfersee und die umliegenden Alpen. Der steile Abstieg nach Blonay kann mit der Zahnradbahn entschärft werden.

25. Etappe von Vevey nach Lausanne

Eine Genusswanderung durch die steilen Rebberge des Lavaux, die seit 2007 zum Weltkulturerbe der UNESCO gehören. Die Wanderer durchstreifen die traditionellen Winzerdörfer St-Saphorin, Rivaz, Epesses und die schmucken Städtchen Cully und Lutry am Genfersee.

26. Etappe von Lausanne nach Morges

Ohne die geringste Steigung und dennoch mit wunderbarer Aussicht auf die Savoyer Alpen wandern die Urlauber vom Lausanner Hafen Ouchy auf einem breiten Uferweg ins alte Städtchen Morges mit seinem trutzigen Schloss und dem ehemaligen Kriegshafen der Berner.

27. Etappe von Morges nach Aubonne

Zunächst führt der Weg entlang des Seeufers, bevor es über Wiesen und Felder, durch lichte Wälder, an Weinbergen und Dörfern, Schlössern und Villen vorbei zum mittelalterlichen Städtchen Aubonne geht. Eine Rast sollte man im Städtchen Saint-Prex mit seinem historischen Stadtkern einlegen.

28. Etappe von Aubonne nach Nyon

Ein aussichtsreicher Vormittag führt die Wanderer durch die Rebberge und Weindörfer der Waadtländer La Côte. Am Nachmittag wandern die Urlauber am Serine-Bach entlang. Am Abend sollte man das Schloss Prangins besichtigen.

29. Etappe von Nyon nach Chavannes-de-Bogis

Von der verkehrsreichen, verbauten Uferzone schwenkt der Wanderweg ins flache Hinterland zwischen Genfersee und Jura mit seinen verträumten Dörfern, alten Schlössern, lauschigen Bächen, lichten Eichenwäldern und kultivierten Feldern.

30. Etappe von Chavannes-de-Bogis nach Genf

Die letzte Etappe hat zwei ganz verschiedene Gesichter: Am Vormittag Natur pur, am Nachmittag Siedlung total. Die Wanderung am Waldflüsschen Versoix entlang ist ein reines Naturerlebnis und die Ankunft am Genfer Quai du Mont-Blanc ein stolzer Augenblick.

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