Flugbanner - 160x600


Nationale Wanderrouten

Wandern in der Schweiz


Via Alpina - Nationale Route 1

Die Via Alpina führt als durchgehend beschilderte, europäische Fernwanderroute von Triest an der Adria bis Monaco am Mittelmeer. Der Schweizer Abschnitt ist 360 Kilometer lang, überquert 14 der schönsten Alpenpässe und zieht sich quer durch sechs Kantone mit ihrer vielfältigen Kultur, Geologie und Topografie. Wer diese Route erwandert, erhält einen tiefen Einblick in die Schweizer Alpenkultur mit all ihren Facetten. Eine topmoderne Alp mit Pipelines und einem Showroom liegt ebenso am Wegesrand wie  Alphütten, wo Schweine, Ziegen und Kühe dem Senner noch beim Käsen über dem offenen Feuer zuschauen.

Mal wechselt man vom gemütlichen Familienferienort zum mondänen Gstaad hinüber. Auf einer anderen Etappe zeigt sich die weltweit einzigartige Tier- und Pflanzenwelt in ganzer Pracht, bevor der Wanderer den Blick für die Verschiebungen, Überschiebungen, Senkungen und Felsabbrüche schärft, die von der Entstehungsgeschichte der Alpen zeugen. Atemberaubende Panoramen wechseln mit kleinen Schönheiten am Wegesrand und die Schweizer Küche stärkt den müden Wanderer mit regionalen Schlemmereien. Auf der Via Alpina wird Wandern zu einem echten Erlebnis!

Trans Swiss Trail - Nationale Route 2

Der Trans Swiss Trail führt von Porrentruy nach Lugano und ist eines der letzten großen Abenteuer in der hochentwickelten Schweiz. Vielfältige Landschaften, Kulturen und Sehenswürdigkeiten erwarten die Wanderer auf jeder der 30 Etappen. Vom Jura aus führt die Fernwanderung durch die Region Bern in das Seeland inmitten der Alpen. Via Emmental und Entlebuch geht es zum Sarner- und Vierwaldstättersee. Auf legendären Säumerpfaden, den historischen Transportwegen, auf denen früher mit Packeseln die Waren transportieret wurden, erreicht man den höchsten Punkt der Route am Gotthard und zieht auf der Panoramastraße Strada Alta hoch über der Leventina hinein in die Südschweiz.

Dank des dichten öffentlichen Verkehrsnetzes sind Abkürzungen und das Umsteigen auf Bahn, Bus oder Schiff jederzeit möglich. Ein lückenloses Angebot an Hotelunterkünften lässt kaum Wünsche offen. Natürlich ist die Begehung auch in umgekehrter Richtung möglich. Wandern entlang großer Sehenswürdigkeiten bis in die italienische Schweiz!


Alpenpanorama-Weg - Nationale Route 3

Der Alpenpanorama-Weg vom Bodensee zum Genfersee verspricht viel Aussicht auf die Alpengipfel, aber auch auf das Mittelland und den Jura. Die Route führt durch die intakte Kulturlandschaften der Voralpen, wo auch heute noch Milch und Käse in traditionellen Handwerksbetrieben und auf kleinen Alpen hergestellt werden. Urlauber wandern von Rorschach am Bodensee durch das Appenzellerland, das Toggenburg, die Zentralschweiz, das Emmental, das Schwarzenburger- und das Greyerzerland bis an die Riviera des Genfersees zur Metropole Genf.

Der überwiegende Teil der Wanderung verläuft durch die von Landwirtschaft geprägten Voralpen, wo traditionellerweise Milchwirtschaft betrieben wird. Kühe auf der Weide und Käsegerichte in den Bergwirtschaften sind denn auch zwei allgegenwärtige Begleiter auf dem Alpenpanorama-Weg. Erst am Genfersee werden die saftigen Alpwiesen von Weinreben angelöst. Eine weitere Eigenheit der Voralpen sind die Streusiedlungen, die auf die individuelle Landnahme der Allemannen im frühen Mittelalter zurückgehen. Die hingestreuten "Heimetli" im Appenzellerland und die Einzelhöfe auf den Kreten und Eggen des Napfgebiets sind Paradebeispiele für die traditionelle Kulturlandlandschaft in den Schweizer Voralpen.


ViaJacobi - Nationale Route 4

Die ViaJacobi führt vom Bodensee nach Genf und ist Teil des europäischen Jakobsweges. Gesäumt von Kirchen, Klöstern und Kapellen bietet sie ein einzigartiges Wandererlebnis auf historischen Pfaden und durch abwechslungsreiche Kulturlandschaften.

Die Pilgerfahrt an das Grab des heiligen Jakobus in Santiago de Compostela ist eine der wichtigsten spirituellen Traditionen Europas. Als Teil des europäischen Jakobswegs führt die ViaJacobi dem Alpenfuß entlang vom Bodensee nach Genf quer durch die Schweiz. Wie Perlen auf einer Kette reihen sich Kapellen, Kirchen und Herbergen entlang der ViaJacobi aneinander und bieten zusammen mit der abwechslungsreichen Landschaft ein unvergessliches Wandererlebnis. Während für die Wallfahrer die spirituelle Erfahrung einer Pilgerwanderung im Vordergrund steht, genießen die Wanderer einfach den landschaftlich reizvollen Weg, der überwiegend auf historischen Pfaden durch die Alpenrandregionen führt.


Der Jura-Höhenweg verbindet in einem großzügigen Bogen Zürich mit Genf. Die aussichtsreiche Ferntour durch zwei Sprachregionen bietet die Entdeckung einer vielfältigen Landschaft und ermöglicht Erholung fern vom hektischen Alltag und von Massentourismus. Unter den nationalen Fernrouten gilt der Jura-Höhenweg als Klassiker: Bereits 1905 wurde mit der Markierung einer Route begonnen, die bei Zürich startet und kurz vor Genf endet. Der Jura-Höhenweg ist ein Fernweg, der zwei Schweizer Grossstädte verbindet. Wie der Name verrät, führt er über Höhen des Schweizer Jura. Dieser beschreibt einen nach Nordwesten ausgreifenden Bogen. Wer den Jurahöhenweg begeht, macht also eine krumme Tour.

Der große Bogen hat einen besonderen Reiz, lassen sich doch immer wieder Abschnitte der bereits erwanderten Route überblicken. Hinzu kommt die einmalige Fernsicht auf Alpen, Schwarzwald und Vogesen. Am Weg finden sich schroffe Felsen und tiefe Grotten, Flussquellen und Seen ohne sichtbaren Abfluss, stille Wälder und weite Weiden, Erlebnisse mit Wildtieren oder seltene Pflanzen am Wegesrand. Zu entdecken gibt es regional verschiedene Haus- und Siedlungsformen und eine ursprüngliche Regionalküche, die immer wieder aufregend und neu schmeckt. Für Kostproben von lokalen Spezialitäten bietet sich eine Rast in einem der zahlreichen Berggasthöfe an. Insgesamt besteht der Jura-Höhenweg aus 15 Etappen. Wer nicht den ganzen Weg zurücklegen möchte, kann auch einzelne Etappen als Tagesausflug erwandern.


In jedem Tal eine neue Welt entdecken und eine andere hinter sich lassen - das ist der Reiz beim Pässewandern. Denn jeder Pass birgt das Geheimnis des Unbekannten auf der anderen Seite des Bergübergangs. Auf diesen Wegen sind selten die typischen Berggänger unterwegs, die den distanzierten Rundblick vom Gipfelpunkt aus wünschen und die  Bestätigung suchen, einen Berg "gemacht" zu haben. Vielmehr sind Wanderer auf Pässen unterwegs, für die der Weg das Ziel ist und die sich von Neugier und Abenteurlust getrieben die Berge hinaufwinden.

Im Alpenpässe-Weg sind einige der schönsten Übergänge der Bündner und Walliser Alpen in 34 Etappen zusammengeführt. Höhepunkt reiht sich dabei an Höhepunkt, von der Greina-Hochebene bis zur Pässe- und Seenlandschaft am Fuß der Dents du Midi. Zwar wird man nicht alle Etappen am Stück bewältigen, aber man kann sich ja Teilstücke vornehmen. Denn ein großer Vorteil der Pässewanderungen liegt ja gerade darin, dass man in jedem Tal zwischen zwei Pässen wieder ein- und aussteigen kann. Und wenn dann einmal die ganze Route durchschritten ist: Dann kann man  mit Fug und Recht behaupten, tief in die Seele der Bündner und Walliser Bergwelt geblickt zu haben. Eine fordernde und alpin geprägte Wandertour mit 34 Etappen.


Partner

In Kooperation mit
SchweizMobil

Hotels Buchen