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Trans Swiss Trail - Nationale Route 2

Wandern pur: Von Porrentruy nach Lugano

Der Trans Swiss Trail führt von Porrentruy nach Lugano und ist eines der letzten großen Abenteuer in der hochentwickelten Schweiz. Vielfältige Landschaften, Kulturen und Sehenswürdigkeiten erwarten die Wanderer auf jeder der 30 Etappen. Vom Jura aus führt die Fernwanderung durch die Region Bern in das Seeland inmitten der Alpen. Via Emmental und Entlebuch geht es zum Sarner- und Vierwaldstättersee. Auf legendären Säumerpfaden, den historischen Transportwegen, auf denen früher mit Packeseln die Waren transportieret wurden, erreicht man den höchsten Punkt der Route am Gotthard und zieht auf der Panoramastraße Strada Alta hoch über der Leventina hinein in die Südschweiz.

Dank des dichten öffentlichen Verkehrsnetzes sind Abkürzungen und das Umsteigen auf Bahn, Bus oder Schiff jederzeit möglich. Ein lückenloses Angebot an Hotelunterkünften lässt kaum Wünsche offen. Natürlich ist die Begehung auch in umgekehrter Richtung möglich. Wandern entlang großer Sehenswürdigkeiten bis in die italienische Schweiz!

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1. Etappe von Porrentruy nach St-Ursanne

Ausgangspunkt ist die historische Altstadt von Porrentruy. Über breite Feldwege wandern Urlauber zum dicht bewaldeten Jurakamm hinüber. Nach dem Abstieg in die tiefe Falte, die der Doubs in den Karstfelsen gezogen hat, erreicht man St-Ursanne mit seiner mächtigen Klosteranlage.

2. Etappe von St-Ursanne nach Soubey

Dieser Streckenabschnitt führt entlang des launischen Flusses Doubs. Am linken Ufer zwischen St-Ursanne und La Charbonnière wandert man fast immer auf Naturpfaden in unmittelbarer Nähe des blaugrün schimmernden Gewässers. Zahlreichen Libellen und Vögel leben in dieser wildromantischen Gegend.

3. Etappe von Soubey nach Saignelégier

Nach dem Aufstieg aufs Hochplateau der Franches Montagnes betritt man ein stilles Land mit dunklen Wäldern und verstreuten Bauernhöfen, umgeben von Pferden, Kühen und Schafen. Hier und dort wandert man entlang verträumter Weiler mit senfgelben Häusern. Zielort ist das regionale Zentrum Saigneléger, wo man sich nach dem Wandern in einer der urigen Gastwirtschaften stärken kann.

4. Etappe von Saignelégier nach St-Imier

Über saftige Matten, zwischen mächtigen Tannen geht es zum sogenannten Energieberg mit den schon von weitem sichtbaren rotierenden Propellern des Windkraftwerkes und den Solarzellen-Paneelen. Die größte Anlage für erneuerbare Energien in der Schweiz ist etwas für Technik-Liebhaber. Nach einem steilen Abstieg geht es ins Uhrmacherstädtchen St-Imier hinunter.

5. Etappe von St-Imier nach Chézard-St-Martin

Vom Uhrmacherstädtchen wandern Urlauber in die Kornkammer des Neuenburgerlandes. Dabei geht es durch eine für das Kalkgestein der Jurakette typische Querschlucht. Es folgt ein Abstieg ins Val de Ruz durch einen schattigen Wald.

6. Etappe von Chézard-St-Martin nach Neuchâtel

Das Val de Ruz gilt als ideales Wandergebiet. Auffallend sind die vielen Dorfbrunnen und stattlichen Kirchtürme. In Engollon befinden sich die einzigen Wandfresken des Kantons Neuenburg aus der Zeit vor der Reformation. Nach einem aussichtsreichen Abstieg wandern Urlauber nach Neuchâtel hinab.

7. Etappe von Neuchâtel nach Murten

Hier geht es aufs Wasser: Der Neuenburgersee wird mit dem Schiff überquert. Von weitem grüßt schon der imposante Mont Vully. Nach einem kurzen, aber steilen Aufstieg wird man mit einem herrlichen 360-Grad-Panorama belohnt. Durch einen prächtigen Uferwald wandern Urlauber ins mittelalterliche Städtchen Murten hinüber.

8. Etappe von Murten nach Laupen

Gemächlich wandert man über die sanften Hügelzüge des Freiburger Mittellandes. Schattige Abschnitte im Wald und offene asphaltierte Abschnitte in Dörfern wechseln sich ab. Ein spektakuläres Naturschauspiel bietet der Zusammenfluss von Saane und Sense.

9. Etappe von Laupen nach Bern

Die Route folgt der Sense, windet sich dann zu aussichtsreichen Höhen mit Sicht auf die Gipfel der Alpen. Stolze Bauernhöfe in Mengestorf kontrastieren mit den vorstädtischen Wohnsiedlungen von Bern. Die Altstadt liegt wie ein Schiff auf einer Halbinsel in der Aare und ist UNESCO-Weltkulturerbe.

10. Etappe von Bern nach Worb

Dieser Abschnitt hält eine landschaftlich reizvolle Strecke entlang der Aare bereit: Zunächst wandern Urlauber noch durchs Berner Stadtgebiet. Dann aber geht es durch eine der schönsten Flusslandschaften der Schweiz. Einen besonderen Gewinn stellen die renaturierten Ufer dar. Das Worber Schloss ist schon von weitem sichtbar.

11. Etappe von Worb nach Lützelflüh

Oberhalb von Worb beginnt das für das Emmental typische Gelände mit den langgezogenen Hügeln und den steilen Gräben. Herrliche Ausblicke genießen die Wanderer auf die Gipfel von Alpen und Jura.

12. Etappe von Lützelflüh nach Langau

Eine abwechslungsreiche Wanderung entlang der Emme, vorbei an Kiesbänken und Flussschwellen, über alte Holzbrücken und durch Auenwälder. In Langnau, dem Zentrum des Emmentals, lohnt sich der Besuch des Heimatmuseums im "Chüechlihus", einem historischen Holzbau aus dem 16. Jahrhundert.

13. Etappe von Langau nach Eggiwil

Heute wandern die Urlauber über den Hügelzug Hohwacht-Girsgrat. Am Wegesrand dieser Höhenwanderung stehen ein historischer Signalposten, eine Käserei, die garantiert echten Emmentaler herstellt und einer der ältesten Tunnels der Schweiz.

14. Etappe von Eggiwil nach Schangnau

Die Wanderer erleben eine Gratwanderung, denn man kraxelt entlang der Westflanke des Pfyffers. Auf dem Wachthubel wird man mit einer atemberaubenden Sicht auf die Voralpen-Bollwerke Schrattenflue und Hohgant belohnt. Im Abstieg grüßen die schwarzen Büffel freundlich, die den Zielort Schangnau für seinen Mozzarella berühmt gemacht haben.

15. Etappe von Schangnau nach Sörenberg

Diese Wildromantische Etappe führt durchs Tal der jungen Emme. Eindrücklich sind die Felswände von Hohgant und Schrattenflue, interessant das ehemalige Badehaus in Kemmeriboden-Bad. Die Feuchtbiotope nahe Sörenberg machten das Entlebuch zum Unesco-Biosphärenreservat.

16. Etappe von Sörenberg nach Giswil

Lohnende Tour über die Passhöhe Glaubenbielen mit 400 Meter langer Steigung und über 1000 Meter Gefälle. Bei der Alp Glaubenbielen wandert man auf der kurvenreichen Panoramastrasse weiter nach Giswil. Belohnt werden die Wanderer mit herrlichen Ausblicken auf Sarnersee und Titlis.

17. Etappe von Giswil nach Flüeli-Ranft

Vom Uferweg am Sarnersee wandern die Urlauber über einen steilen Pfad zum Wallfahrtsort Flüeli-Ranft hinauf, wo der Eremit Niklaus von Flüe zurückgezogen in einer Schlucht als Gottesmann, Visionär, Mahner und Ratgeber wirkte. Das Geburtshaus gehört zu den ältesten Holzhäusern der ganzen Schweiz.

18. Etappe von Flüeli nach Ranft-Stans

Eine Etappe ganz auf der Seite des Stanserhorns, das man von den Wanderern fast umrundet wird. In Stans befindet sich das Winkelried-Denkmal. Der Held spießte sich in der Sempacher Schlacht von 1386 auf, um den Eidgenossen eine Bresche zu schlagen.

19. Etappe von Stans nach Seelisberg

Die Urlauber wandern entlang der Seepromenade am Vierwaldstättersee über Beckenried in die imposante Risletenschlucht hinein, wo sich uralte Dinosaurierspuren befinden. Nach einem steilen Aufstieg geht es über einen romantischen Höhenpfad in Richtung Seelisberg. Tief unter den Wanderern schimmert der klare See.

20. Etappe von Seelisberg nach Erstfeld

Diese Etappe folgt bis hinunter nach Seedorf dem Weg der Schweiz, der von Rütli über Flüelen bis nach Brunnen führt. Im Abstieg nach Bauen überblickt man die ganze absolvierte Route und das Rütli. Am Wegesrand stehen immer wieder malerische Schlösschen und stattliche Herrschaftshäuser.

21. Etappe von Erstfeld nach Wassen

Saumweg, Kantonsstrasse, Gotthardbahn, Autobahn, Neat-Baustelle... Spätestens in Erstfeld gleicht das Urnertal einem Durchgangskorridor. Silenen und Amsteg sind symbolträchtige Orte am alten Saumweg. Gute Sicht auf die Hügelkirche von Wassen und die Kehrtunnels.

22. Etappe von Wassen nach Andermatt

Eine Etappe für Bahn-Liebhaber Der Weg verläuft teils unmittelbar neben den Gleisen und passiert die Orte Göschenen und Andermatt, die in der Geschichte des Gotthardverkehrs eine wichtige Rolle spielten. Dazwischen wandern die Urlauber durch die sagenumwobene Schöllenenschlucht.

23. Etappe von Andermatt zum Gotthard-Pass

Die Route folgt der Pflasterung des ehrwürdigen Saumweges zum St. Gotthard, dem Pass der Pässe. Man wandert durch eine reicher und farbenfrohe Alpenflora.Auf der Passhöhe sollte man unbedingt das Museum besuchen.

24. Etappe von Passo del S. Gottardo nach Airolo

Der Pfad schlängelt sich neben der berühmten Tremola-Strasse weit hinunter nach Airolo. Die kunstvoll gebauten Kehren sind in unzähligen Filmen verewigt. Unterwegs gibt es einen spektakulären Blick in die Leventina mit den langgezogenen Auf- und Abfahrten der Autobahn.

25. Etappe von Airolo nach Osco

Tief unten im Tal braust der Verkehr auf der Autobahn, während oben an der Strada alta Ruhe herrscht. Die Urlauber wandern hier vor einem herrlichen Panorama mimt Sicht auf die Bergketten der Leventina und des Val Bedretto. In Dörfern und Wiesen leuchten die hell getünchten Kapellen.

26. Etappe von Osco nach Anzonico

Der mittlere Teil der Strada alta gilt als der angenehmste und reizvollste: kaum Höhenunterschiede, größtenteils wandert man auf Naturbelag und die Gipfel der rechtsseitigen Leventina sind ständige Begleiter. Für Pausen vom Wandern ist auch gesorgt: Zahlreiche Kapellen und Kirchen laden zur Besichtigung ein.

27. Etappe von Anzonico nach Biasca

Der romantischste, jedoch steilste Abschnitt der Strada alta. Über gewaltige Felskanzeln und durch einsame Kastanienwälder führt der alte Saumweg zur einzigartigen Freilufttreppe oberhalb Pollegio. Der Endspurt nach Biasca führt durch die Talsohle der Leventina.

28. Etappe von Biasca nach Bellinzona

Bei Biasca öffnet sich das Tal zu einer breiten, langgestreckten Ebene: der Riviera. Hier lässt sich prächtig an den Ufern des Ticino wandeln und wandern. Meistens führt der Weg durch Auenwälder. Am Ziel wartet Bellinzona mit seinen drei Burgen auf Besichtigung.

29. Etappe von Bellinzona nach Tesserete

Los geht dieser Abschnitt mit einem steilen Aufstieg ins Val d`Isone mit Blick auf den Piano di Magadino. Vom See bei Gola di Lago blieb nur ein Sumpf übrig. Weiter geht es durch ein Meer von Farn im lichten Birkenwald Richtung Bigorio. Das Franziskanerkloster Santa Maria liegt wie ein Adlerhorst über Tesserete.

30. Etappe von Tesserete nach Lugano

Die Zieletappe: Der Weg verläuft über einen dicht bewaldeten Höhenrücken. Mit einer einmaligen Sicht von der Kapelle San Bernardo ins Seebecken von Lugano hinunter, wandern die Urlauber dem Zielort Lugano entgegen. Die Stadt breitet sich immer mehr über die umliegenden Hügel aus.

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